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TV: Streaming-Nutzer verzichten auf das lineare Fernsehen

Wer Streaming nutzt, gewöhnt sich das lineare Fernsehen ab. Gut ein Drittel der Streaming-Kunden in Deutschland hat das lineare Fernsehen bereits ganz aufgegeben.

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Maxdome-App für Fire-TV-Geräte
Maxdome-App für Fire-TV-Geräte (Bild: Maxdome)

Jeder vierte Nutzer von Videostreaming (25 Prozent) kann sich vorstellen, in Zukunft komplett auf das lineare TV-Programm zu verzichten. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr 2014. Das ergab eine Befragung im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am 17. November 2016 vorgelegt wurde. Gut ein Drittel der Streaming-Nutzer (35 Prozent) hat das lineare Fernsehen bereits ganz aufgegeben.

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Drei von vier Streaming-Nutzer (72 Prozent) sagen, dass sie sich nicht mehr unter Zeitdruck setzten, um zu bestimmten TV-Sendungen rechtzeitig den Fernseher einzuschalten. Im Jahr 2014 waren dies erst 59 Prozent.

"Das klassische Fernsehen verliert seine große Bedeutung. Die Zukunft gehört Streamingdiensten und Mediatheken", sagte Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media. Fernsehzuschauer würden zu aktiven Nutzern, die über ihr Programm selber bestimmen.

Umfrage von Bitkom-Research

Jeder zweite Videostreaming-Nutzer (51 Prozent) gibt an, weniger klassisch fernzusehen (2014: 44 Prozent). Besonders unter Streaming-Nutzern zwischen 14 und 29 Jahren hat sich der TV-Konsum verändert: Hier stimmten 63 Prozent der Aussage "weniger klassisch fernzusehen" zu. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 53 Prozent, in der Altersgruppe ab 50 Jahren 38 Prozent.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden im Juli 1.007 Personen ab 14 Jahre befragt, darunter 642 Nutzer von Videostreamingdiensten.

Fernsehen und Radio bleiben aber die meistgenutzten Medien in Deutschland. Sie nehmen rund zwei Drittel der gesamten Zeit der Mediennutzung ein. Zu diesem Ergebnis kommt die elfte Welle der Studie Massenkommunikation der ARD/ZDF-Medienkommission, die 2015 erhoben wurde. Mit insgesamt knapp neuneinhalb Stunden pro Tag, einschließlich Parallelnutzung, bleibt die Mediennutzung in Deutschland in der Bevölkerung ab einem Alter von 14 Jahren relativ stabil. Bei der junge Generation der 14- bis 29-Jährigen spielt die Internetnutzung "mittlerweile eine dominante Rolle".



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david_rieger 22. Nov 2016

Nö, jeden Abend, 19:00 Uhr, Tele 5, Star Trek TNG. Wenn ich das per Streaming "bingen...

Niaxa 21. Nov 2016

Nur noch Rentner ^^. Kerl wir haben bald so viele Rentner in DE wie Arbeiter. Somit freu...

Teebecher 20. Nov 2016

Jeder, wie er mag :-) Ich habe dummerweise ein Sky-Abo für ein Jahr an der Backe, ich...

divStar 19. Nov 2016

Ich muss MrAnderson zustimmen (hey Neo :D). Für eine Statistik, bei der die absoluten...

trundle 19. Nov 2016

Ich bin seit Längerem schon über die Schwelle drüber. Nicht dass mich die Inhalte aus...


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