TV: Samsung zeigt neue Micro-LED-Fernseher

Die neuen Panels mit Micro-LEDs sind bis zu 110 Zoll groß, lösen in 4K auf und haben 120 Hz Bildfrequenz. Zudem zeigt Samsung QLED-TVs.

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Samsung setzt weiterhin auf Micro-LED-Fernseher.
Samsung setzt weiterhin auf Micro-LED-Fernseher. (Bild: Samsung)

Seit einigen Jahren stellt Samsung immer wieder neue Micro-LED-Fernseher vor. Prominent ist etwa Samsungs The Wall, die stets als Luxusgerät für mehrere hunderttausend Euro verkauft wird. Neu sind drei verschiedene Panelgrößen zu 89 Zoll (226 cm), 101 Zoll (257 cm) und 110 Zoll (279 cm).

Die bisher unbenannten TVs sollen 20-Bit-Graustufen für hohe HDR-Werte unterstützen. Außerdem spricht Samsung von einer hundertprozentigen Farbraumabdeckung im DCI-P3- und Adobe-RGB-Bereich. Die Micro-LEDs sind fast randlos gefertigt, wie es auch bei Samsungs Kachelsystem The Wall der Fall ist.

Die neuen Micro-LED-TVs unterstützen einen Kunstmodus, bei dem beliebige Dateien wie Kunstwerke auf dem Bildschirm permanent angezeigt werden können. Die 2022er-Generation wird mit zwei Gemälden eines Künstlers ausgeliefert. Die Panels unterstützen zudem Multi-View auf allen vier HDMI-Ports. Unterstützt werden maximal vier Bildquellen parallel. Die Auflösung der Panels beträgt 3.840 x 2.160 Pixel. Die Bildfrequenz liegt bei überdurchschnittlich hohen 120 Hz.

Neo-QLED-Fernseher sind wieder dabei

Obwohl Samsung in Zukunft auf OLED und Micro-LED setzen will, verkauft das Unternehmen auch 2022 noch QLED-Fernseher. Die 2022er-Versionen sollen eine 8K-Auflösung und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verwenden. Diese kommt etwa auch beim von Golem.de getesteten Samsung Odyssey Neo G9 zum Einsatz und kann für ein LC-Panel gute Schwarzwerte erzeugen.

  • Micro-LED-TVs (Bild: Samsung)
  • Samsung Neo QLED 8K (Bild: Samsung)
  • Samsung Neo QLED 8K (Bild: Samsung)
  • Samsung The Frame (Bild: Samsung)
Micro-LED-TVs (Bild: Samsung)

Die QLED-Fernseher sollen ein neu designtes Soundsystem integrieren, das die Lautsprecher direkt in den Bildschirmrändern integriert. Die TVs sollen Sound so ausrichten, dass ein Raum möglichst gut beschallt wird.

Samsung aktualisiert parallel dazu die eigenen Displays der Lifestyle-Reihe. The Frame, The Serif und The Sero sollen nicht als klassische TVs, sondern eher als Anzeigetafeln verstanden werden. The Frame ist deshalb in ein an einen Bilderrahmen erinnerndes Chassis gefasst. Das Panel wird es in Größen von 32 bis 85 Zoll (81 bis 216 cm) geben. The Serif kann von 43 bis 65 Zoll (109 bis 165 cm) groß sein. The Sero ist eine Ergänzung dazu, die auch hochkant genutzt werden kann.

Samsung nennt zur CES-Ankündigung weder Preise noch Verfügbarkeiten für die neuen Fernseher und Displays. Gerade die Micro-LED-Systeme dürften weiterhin nicht günstig sein. Gleiches gilt für 8K-QLED-TVs.

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most 04. Jan 2022

Die 5.1 Systeme in den 00ern sind vergleichbar mit den Hifi-Türmen der 80er. Die Technik...

Gokux 04. Jan 2022

Nur sind Augen nichts statisches. I.d.R. hat man zwei versetze Augen, die Retina ist zu...

HabeHandy 03. Jan 2022

Leider verzichtet Samsung auf Dolby Vision so das HDR nur in schlechterer Qualität...

Hotohori 03. Jan 2022

Ja, man merkt aber, dass sie allmählich kleiner werden und dann muss eben auch noch der...



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