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Technik bei Unitymedia
Technik bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

TV-Kabelnetz: Unitymedia arbeitet intensiv an verbesserten Ping-Zeiten

Technik bei Unitymedia
Technik bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Chipsätze in Kabelmodems sind heute nicht durchgehend auf Performanz in den Antwortzeiten optimiert. Das will Unitymedia ändern, um die Ping-Antwortzeiten im Netz zu verbessern.

Unitymedia arbeitet intensiv daran, die Ping-Antwortzeiten in seinem Koaxialkabelnetzwerk zu verbessern. Das sagte Dieter Pfändner, Vice President Technology Strategy and Engineering bei Unitymedia, im Gespräch mit Golem.de. Im Vergleich zu Alternativsystemen wie DSL sei das Kabelnetz bei der Datenrate in den vergangenen Jahren stets einen guten Schritt voraus gewesen. Um das Nutzungserlebnis zu verbessern, rücke nun "zunehmend die Anforderung nach zusätzlich geringer Laufzeit der Datenpakete in den Fokus. Ein Gamer erwartet minimale Reaktionszeiten, am Browser macht man 'gutes Internet' an schnellstmöglicher Aufbauzeit der besuchten Website fest."

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Steigende Wichtigkeit hätten zudem kurze Ladezeiten und unterbrechungsfreie Videodarstellung bei IP-Streaming-Diensten wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime.

Pfändner: "Laufende Analysen in unseren Labors haben gezeigt, dass speziell im Zusammenspiel zwischen CMTS (Cable Modem Termination System) und CPE (Customer Premises Equipment) noch einiges an Optimierungsspielraum vorhanden ist: Neben verfeinerten Systemeinstellungen im Datenaustausch zwischen CMTS und CPE sehen wir auch Potenzial im Processing auf den Plattformen selbst. CMTS-seitig wurden bereits einige Verbesserungen im Netz implementiert. Auf Seite der Kundenendgeräte ist man in Gesprächen mit CPE-Lieferanten und Chipset-Herstellern. Nicht jedes Gerät ist heute auf Performanz in den Antwortzeiten getrimmt."

Eine wichtige Differenzierung sei dabei der Lastzustand in der Datenverbindung: Der Nutzer erwarte zunächst optimale Surfgeschwindigkeit und -reaktion bei normalem Nutzungsverhalten. Aber auch bei weitgehend ausgelasteter Datenrate sollten "zeitsensitive Anwendungen problem- und ruckelfrei ausführbar bleiben". Populäres Beispiel sei der Gamer, der seine Aktionen in Echtzeit auf entsprechenden Webplattformen wie twitch.tv oder Ähnliches verbreitet.

Unnötig hohe Zwischenspeicherung vermeiden

Nach den Worten von Pfändner möchte kein User, dass sein Skype-Telefonat oder -Video bei zeitgleichem Up- oder Download großer Datenmengen störenden Unterbrechungen unterliegt. "Hier ist beispielsweise die Optimierung der Datenpuffer in den Geräten ein wichtiger Ansatzpunkt."

Die Einführung von Produkten mit mindestens 1 GBit/s sei eng gekoppelt an den neuen Standard Docsis 3.1. "Der Standard legte bereits von Beginn an besonderen Wert auf Einhaltung besonders niedriger Laufzeiten, daher versprechen wir uns weitere Möglichkeiten zur Verbesserung von Laufzeiten und Pings. Exemplarisch sei hier neben optimierten Physical-Layer-Parametern die Einführung von AQM (Active Queue Management) genannt", erklärte Pfändner. AQM erlaube die lastabhängige Steuerung von Datenpuffern, um unnötig hohe Zwischenspeicherung und daraus entstehende Latenzen zu vermeiden.


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HubertHans 28. Sep 2016

Das meinte ich mit Modem/ DSLAM. Das Routing ist bei der Telekom meist besser...

Unix_Linux 28. Sep 2016

Wow Wahnsinn, bin Mega stolz auf dich.

NeoCronos 27. Sep 2016

du bekommst jeweils 3 Monate vor Ablauf der 2 Jahre angeboten auf den nächst höheren...

Faktenchecker 27. Sep 2016

Und du zeigst nur deine Ahnungslosigkeit: Da hat Unitymedia nicht mal 1,5 Millionen IPv4...

ypsilon 27. Sep 2016

Wow! Glühstrumpf!



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