TV-Kabelnetz: Tele Columbus will Rückkanal ausbauen

Tele Columbus und Primacom haben erst rund 60 Prozent ihres Koaxialkabel-Netzwerkes rückkanalfähig gemacht. Jetzt setzt der drittgrößte TV-Kabelnetzbetreiber sich das Ziel, über 70 Prozent zu erreichen.

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Primacom-Techniker
Primacom-Techniker (Bild: Primacom)

Tele Columbus will die Anzahl seiner rückkanalfähigen Haushalte erhöhen. Das gab der TV-Kabelnetzbetreiber am 11. April 2016 im Rahmen seines Kapitalmarkttages bekannt. Demnach setzt sich der Vorstand von Tele Columbus mittelfristig das Ziel, die "Entwicklung des Anteils der rückkanalfähig aufgerüsteten Haushalte mit eigener Signalzuführung in Richtung 71 Prozent" zu entwickeln.

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Bisher war das Ausbauziel von 70 Prozent nur für das Netz von Primacom vorgegeben worden. Zudem setzt sich der Netzbetreiber das Ziel, den durchschnittlichen Umsatz pro Kunde auf 18 Euro pro Monat zu steigern.

Bidirektionale Verstärker für Internet und Telefonie

Ohne bidirektionale Verstärker können Kabelfernsehnetze nicht für andere Dienste wie Telefonie und Internetzugänge genutzt werden. Zum Jahresende 2015 versorgte die Gruppe rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte, von denen aber erst 61 Prozent rückkanalfähig aufgerüstet und für Internet- und Telefoniedienste erreichbar waren.

Tele Columbus hatte im vergangenen Jahr den Konkurrenten Primacom übernommen. Der Kaufpreis betrug 711 Millionen Euro. Mit dem anschließenden Kauf von Pepcom kam Tele Columbus auf rund 3,7 Millionen angeschlossene Haushalte. Das Gemeinschaftsunternehmen teilte damals mit, es plane "eine stabile Basis von etwa 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten".

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Damit sei der Betreiber in allen Bundesländern vertreten, wenn "natürlich nicht flächendeckend", sagte Unternehmenssprecher Hannes Lindhuber Golem.de auf Anfrage. Lindhuber zufolge stellt der Betreiber "im Marktvergleich ein außerordentlich hohes Volumen an Investitionen bereit. Insgesamt investieren wir im kommenden Jahr rund 35 bis 38 Prozent unserer Umsätze."

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