TV-Kabelnetz: Tele Columbus bietet noch dieses Jahr 1-GBit/s-Datenrate

Eine Gemeinde in Bayern erhält über das TV-Kabelnetz von Tele Columbus eine Datenrate von 1 GBit/s. Und 70 Prozent der Bürger haben sich bereits dafür entschieden.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo des Projekts
Logo des Projekts (Bild: Gemeinde Markt Indersdorf)

Die Tele Columbus Gruppe wird in einer Gemeinde sehr hohe Datenraten anbieten. Das gab der TV-Kabelnetzbetreiber am 22. Juni 2016 bekannt. Ausgebaut wird in der Gemeinde Markt Indersdorf, nordwestlich von München. Heute nahm Staatsminister Markus Söder zusammen mit Bürgermeister Franz Obesser mit einem Knopfdruck im Rathaus der Gemeinde das Glasfasernetz in Betrieb.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d) für Kommunikations- und Kollaborationslösungen
    Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. B2B/EDI Spezialist (w/m/d)
    EURO-LOG AG, München-Hallbergmoos
Detailsuche

Die Verteilung in der Gemeinde erfolgt jedoch schrittweise: Zum Start werden Anschlusspakete mit Tarifen bis zu 100 MBit/s angeboten. Ab August 2016 stehen bis zu 400 MBit/s zur Verfügung, ab Jahresende wird die Geschwindigkeit dann flächendeckend auf bis zu 1 GBit/s erweitert.

Seit Projektbeginn hätten sich bereits 70 Prozent der Bürger in Markt Indersdorf für das Angebot ihrer Gemeinde entschieden. Das kommunale Netz erreicht Gewerbebetriebe und rund 3.500 Haushalte in den 59 Ortsteilen der knapp 9.500 Einwohner zählenden Marktgemeinde.

Das neue Netz wird durch Kabel & Medien Service (KMS), ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, betrieben und ist Eigentum der Gemeinde Markt Indersdorf. KMS ist eine Pepcom-Tochtergesellschaft, die Teil der Tele Columbus Gruppe ist.

Fiber To The Building (FTTB) und auch Fiber To The Home (FTTH)

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Unternehmen und Haushalte können über das Netz ein TV-Angebot in HD, Telefon und Internetverbindungen beziehen. Die Topologie sei Fiber To The Building (FTTB) und auch Fiber To The Home (FTTH).

In zwei Jahren wurden insgesamt 930 Kilometer Glasfaserkabel geplant und verlegt. Die Signal- und Faseraufteilung erfolgt im GPON-Standard. Bei dieser Technik werden Downstream und Upstream auf einer Faser gleichzeitig mit zwei separaten Wellenlängen übertragen.

Der neue Standard für passive Glasfasernetzwerke NG-PON2 werde von Netzwerkbetreibern jedoch "bereits getestet und ausprobiert. In den Jahren 2018 bis 2019 werde die Nutzung zunehmen." Das sagte der Nokia-Manager Ronald Heron Golem.de am 16. Februar 2016 auf dem FTTH Council Europe in Luxemburg. NG-PON2 steht für Next-Generation Passive Optical Network 2. Singtel (Singapore Telecommunications) hatte in dem Monat bereits einen 10-GBit/s-Dienst angekündigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ovaron 24. Jun 2016

Darauf wollte ich hinaus. Die Gemeinde hat keinen Vorteil von der Begrenzung der...

behzad1993 23. Jun 2016

Manche haben halt Pech und manche Glück. Hab ein 50 VDSL Anschluss bei Telekom und war...

Lala Satalin... 23. Jun 2016

Ändert nichts daran, dass dort keine Drosselung geplant ist.

meinungsmonopolist 22. Jun 2016

...der ist Kunde bei TC und wochentags am Abend bestenfalls auf ISDN-Niveau unterwegs...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Autonome Schifffahrt: Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren
    Autonome Schifffahrt
    Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren

    Nach gut einem halben Jahr Training ist in Japan erstmals ein Schiff vollautonom gefahren.

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /