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TV-Kabelnetz: Gigabit kommt auch bei der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom ist auch ein TV-Kabelnetzbetreiber. Über die Sparte ist nicht viel bekannt, und sie tickt deutlich anders als der Gesamtkonzern.

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Am Messestand von "Telekom Zuhause Kabel"
Am Messestand von "Telekom Zuhause Kabel" (Bild: Deutsche Telekom)

Der Chef der TV-Kabelnetzsparte der Deutschen Telekom will perspektivisch auch den neuen Standard Docsis 3.1 einsetzen. Das sagte Guido Schwarzfeld, Leiter Produktmanagement des Competence Centers Wohnungswirtschaft der Telekom Deutschland, auf der Branchenmesse Anga Com im Gespräch mit Golem.de. "Ja wir werden Docsis 3.1 einsetzen. Die gesamte Branche wird das Gigabit erreichen."

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Der Einsatz von Docsis 3.1 sei aber noch nicht "gleich morgen" geplant. "Dabei geht es darum, höhere Bandbreiten effizient anzubieten. Wir legen aber beim Ausbau die Glasfaser immer mindestens bis an das erste Haus. Dann werden 40 bis 50 Wohneinheiten an eine Glasfaser angeschlossen."

Daher erhalte der Kabelnetzbetreiber relativ kleine Clustergrößen. Zusätzlich bringe die Analogabschaltung Entspannung. Bei Bestandsbauten verlegt die Telekom die Leitungen dabei in der Regel bis zum Übergabepunkt im Keller, dem Fiber To The Distribution Point (FTTDP). Von dort aus gehen die Daten über herkömmliche Koaxialkabel. Bei Neubauprojekten verlegt die Telekom die Glasfaser teilweise auch direkt bis in die Wohnung, Fiber To The Home (FTTH). Dies ermöglicht weitaus höhere Übertragungsraten.

Die Telekom bietet seit kurzem mit "Zuhause Kabel Surfen und Telefonieren" einen Internetanschluss über Koaxialkabel, der Datenübertragungsraten von bis zu 500 MBit/s deutschlandweit ermöglicht. Im Upload werden nur maximal 25 MBit/s geboten. Weitere Erhöhungen der Datenraten seien geplant, sagte Schwarzfeld.

Zum Ende des Jahres 2017 wird die Telekom 218.000 Kunden mit "Zuhause Kabel Fernsehen" versorgen. "Übernahmen sind schwierig", sagte Schwarzfeld. "Wir haben uns einige Sachen angeschaut, uns wegen der Wirtschaftlichkeit aber dagegen entschieden."



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M.P. 01. Jun 2017

Außerdem: Wenn jeder Streamer im Durchschnitt auch nur 1000 Zuschauer hat, wäre das...


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