TV-Kabelnetz: Bei Unitymedia laufen Vorbereitungen für Gigabit-Städte

Nachdem das gesamte Netz jetzt 400 MBit/s bieten soll, geht der Ausbau auf 1 GBit/s weiter. Rund 90 Gigabyte pro Monat nutzen Unitymedia-Haushalte.

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Technik bei Unitymedia
Technik bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber und Tochterunternehmen von Liberty Global, hat die Ergebnisse des dritten Quartals 2016 vorgestellt. Unitymedia-Chef Lutz Schüler sagte am 4. November 2016: "Während andere noch über die Netze der Zukunft sprechen, laufen bei uns die Vorbereitungen für die ersten Gigabit-Städte."

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Das Unternehmen gewann nach den Angaben netto 89.000 neue Abonnenten hinzu und steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 573 Millionen Euro. Davon entfielen 56.000 auf Internetanschlüsse und 49.000 auf Telefonie-Abonnements. Angaben zu Gewinn oder Verlust der Landestochter wurden nicht gemacht.

Konzern macht Verlust

Liberty Global, Europas größter Kabelnetzbetreiber, hat den Verlust im dritten Quartal ausgeweitet. Der Verlust lag bei 137 Millionen US-Dollar, nach einem Gewinn von 111 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz wuchs um 9 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Hier wurden rund 2,5 Millionen neue Kunden gewonnen.

Drei von vier neuen Unitymedia-Kunden buchten im dritten Quartal Pakete mit bis zu 120 MBit/s und mehr, die Preisunterschiede zu niedrigeren Bandbreiten sind gering. Zugänge mit 120 MBit/s Downstream und 6 MBit/s Upload kosten 30 Euro im Monat. Für 60 MBit/s Download und nur 3 MBit/s Upload sind 25 Euro im Monat zu zahlen. Für bis zu 10 MBit/s Download und 1 Mbit/s Upload berechnet Unitymedia 20 Euro. Das schnellste Zugangspaket kostet bei 400 MBit/s und 20 MBit/s Upload 65 Euro. Die Vertragslaufzeit liegt immer bei 2 Jahren.

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Rund 90 Gigabyte pro Monat nutzten Unitymedia-Haushalte im dritten Quartal 2016. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat das Unternehmen 70.000 Haushalte neu an sein Netz angeschlossen und rund 60.000 weitere Haushalte rückkanalfähig gemacht, um das Internet nutzen zu können.

In den drei Monaten seit Start der Unitymedia Wifispots im Juli haben sich nach den Angaben rund 250.000 Kunden für die Nutzung registrieren lassen. Unitymedia hatte seinen privaten Homespot-Service gestartet. An den Zugangspunkten können Privatkunden, die seit dem 8. April 2013 einen Internettarif bei Unitymedia haben, ohne Zusatzkosten das Internet nutzen. Zudem ist das Angebot für alle Neukunden Bestandteil der Internettarife. Wer die Wifispot-Funktion am heimischen WLAN-Router nicht will, muss Wifispot im Online-Kundencenter oder telefonisch über die Support-Hotline deaktivieren lassen.

Verbraucherschützer wollen die automatische Aktivierung von WLAN-Hotspots auf den Routern von Unitymedia-Kunden gerichtlich verbieten lassen.

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M.P. 06. Nov 2016

Selbst in Heilbronn, wo man die Abschaltung der analogen TV Kanäle neulich mit großem...

Sinnfrei 04. Nov 2016

Der Backbone und das Peering von Liberty Global geben solche Datenraten niemals her ...

Anonymer Nutzer 04. Nov 2016

Haja, außerdem beobachte ich seit Jahren die Übertragungsraten in der Taskleiste (mit...

MeinSenf 04. Nov 2016

Was nützt es mir wenn ich 200Mbit habe die aber mindestens 1x pro Woche abgesägt werden...



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