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Das Tuxedo Infinitybook ist ein Ultrabook mit voller Linux-Unterstützung.
Das Tuxedo Infinitybook ist ein Ultrabook mit voller Linux-Unterstützung. (Bild: Christoph Langner / Linux User)

Gute Leistung bei zu lautem Lüfter

Für alltägliche Aufgaben genügt der Intel Core i7 in der Praxis vollauf. Von der SSD startet das System in wenigen Sekunden, auch beim Aufruf komplexer Anwendungen wie LibreOffice oder Gimp halten sich die Wartezeiten in Grenzen. Die verbaute Intel-Grafikkarte lässt es allerdings beim Errechnen von 3D-Grafiken etwas gemütlicher angehen.

Im Heaven-Benchmark 4.0 von Unigine erreicht das Infinitybook unter Elementary OS mit Kernel 4.2.0 lediglich 5,8 fps im Mittel und einen Score von 147 Punkten. Mit dem besser auf den Skylake-Chipsatz optimierten Kernel 4.4 aus Ubuntu 16.04 steigt dieser Wert leicht auf 6,2 fps (Score 156). Für die grafischen Spielereien moderner Desktops genügt die Rechenleistung der GPU vollkommen. Zum Spielen ist jedoch ein Gerät mit dedizierter AMD- oder Nvidia-Grafikkarte besser geeignet.

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  • Das Tuxedo Infinitybook läuft mit Linux. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • Für eine möglichst flache Bauweise verzichtet das Infinitybook auf ein optisches Laufwerk sowie einen Ethernet-Anschluss. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • Anstelle einer Windows-Taste findet sich ein Tux. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • Bei anspruchsvollen 3D-Animationen, wie im Heaven-Benchmark von Unigine, bekommt die integrierte Intel-Grafik schnell Probleme. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • An einem typischen Arbeitstag mit Textverarbeitung, Recherche im Web und ein wenig Programmieren hielt das Tuxedo Infinitybook etwa sechs Stunden durch. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • Trotz der kompakten Bauweise lässt sich das Gehäuse des Infinitybook ohne Hindernisse öffnen und die Komponenten lassen sich für Reparaturen oder Upgrades austauschen. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
  • Elementary OS strickt aus vielen Bestandteilen aus Gnome, zahlreichen eigenen Programmen und der Optik und Bedienungsweise von Mac OS X einen modernen Desktop. (Bild: Christoph Langner / Linux User)
Bei anspruchsvollen 3D-Animationen, wie im Heaven-Benchmark von Unigine, bekommt die integrierte Intel-Grafik schnell Probleme. (Bild: Christoph Langner / Linux User)

In der Praxis zeichnet sich das Infinitybook durch einen weitgehend lautlosen Betrieb aus, wenn sich auch der Lüfter im Leerlauf nicht vollständig abschaltet. Alltagsarbeiten mit Office-Werkzeugen oder das Surfen im Netz mit Chrome oder Firefox bringen den Lüfter nicht zusätzlich auf Touren.

Unter Last, wie etwa mit dem Heaven-Benchmark, steigt die Lautstärke des Lüfters aber merklich an. Als Arbeitsmaschine zum stundenlangen Kompilieren eignet sich das Infinitybook daher weniger. Sinkt die Belastung wieder ab und fällt damit auch die CPU-Temperatur, steuert der Prozessorlüfter ohne große Verzögerung auf die niedrigste Drehzahl herunter.

Bessere WLAN-Karte ist ihr Geld wert

Die in unserem Gerät verbaute WLAN-Karte Intel Wireless 3160 ist eine durchschnittliche Wahl. Im 2,4-GHz-Band mit einer Fritzbox 7490 als Access-Point betrug die mit Iperf ermittelte Datenrate zu einem via Gigabit-Ethernet angebundenen Server im Schnitt nur etwa 36 MBit/s. Mit 802.11ac im 5-GHz-Band stieg die Übertragungsgeschwindigkeit auf knapp 200 MBit/s.

Zum Vergleich: Die ebenfalls dualbandfähige Intel-Wireless-8260-Karte bringt es unter identischen Konditionen auf bis zu 867 MBit/s. Diese WLAN-Karte gibt es zum Infinitybook als aufpreispflichtige Option für knapp 20 Euro - das Aufrüsten lohnt sich also.

Gute Akkulaufzeit und sehr gute Wartung

Während des ersten Akkudurchlaufs mussten Betriebssystem und Hardware einander noch kennenlernen. Das System zeigte ohne externe Stromversorgung durchweg eine Akkukapazität von 100 Prozent an, schaltete sich dann aber abrupt ab - weil der Akku leer war. Nach dem ersten Ladezyklus funktionierte die Ladestandsanzeige aber.

Von einem komplett entleerten Akku bis zu voller Ladung benötigte das Netzteil im laufenden Betrieb etwa fünf Stunden. Die Akkulaufzeit betrug unter Elementary OS (in einem AC-WLAN eingeloggt, Bluetooth aktiviert, Tastaturbeleuchtung auf Maximum, Displayabschaltung deaktiviert, Helligkeit bei 50 Prozent) mit leichter Office-Arbeit etwa sechs Stunden.

Der Hersteller Tuxedo gibt eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden an, die ohne Funkverbindungen bei minimaler Helligkeit unter Elementary OS gemessen wurde. Der Akku weist 45 Wattstunden auf und ist wie bei anderen Geräten von Tuxedo austauschbar.

Für Wartung und Erweiterung des Laptops lässt sich der rückseitige Deckel mit zwölf Schrauben leicht lösen. Im Inneren sind direkt der Einschub für das 2,5-Zoll-Speichermedium, der M.2-Slot für einen weiteren Massenspeicher im Scheckkartenformat sowie der RAM-Slot zum Wechsel des Arbeitsspeichers erreichbar.

 Tuxedo Infinitybook angesehen: Unendlich LinuxLinux im Mac-Kleid und Fazit 

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cpt.dirk 22. Mai 2016

Ah, den hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, diesen meinst du wohl, richtig? http...

Tolomeo 21. Mai 2016

Auch nicht schlecht. Jetzt hängst dich dich so an der Unibody Geschichte auf, dass du...

cpt.dirk 19. Mai 2016

Im Sinne der Open-Source-Philosophie (und damit hinsichtlich der Langzeitunterstützung...

throgh 19. Mai 2016

Welcher Komfort soll es denn bitte noch sein? Ganz ehrlich: Es gibt Anleitungen, es gibt...

limator 19. Mai 2016

JA, sicher, das ist ein mobiler Quad-Core, schon klar. Aber nicht mobil im eigentlichen...



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