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Das Innenleben des Highend-Notebooks von Tuxedo
Das Innenleben des Highend-Notebooks von Tuxedo (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ausgewählte Hardware

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Bei der Auswahl der Kernkomponenten achtet Tuxedo darauf, dass sie ohne große Änderungen laufen und setzt dabei auf Standardhardware. Tuxedo arbeitet mit einem chinesischen Hersteller zusammen, der vorab Geräte nach Deutschland zum Testen schickt.

Müsse die Konfiguration nachgebessert werden, zeige sich der Hersteller meist kooperativ, sagte Tuxedo-Chef Herbert Feiler. Nur wenn die Auftragslage eines anderen Kunden größer sei als die von Tuxedo, müsse sein Unternehmen zurückstehen.

Fast frei konfigurierbar

Während die Kernkomponenten für Tuxedos Geräte aus China stammen, kauft Tuxedo Hardware auch selbst ein, etwa für Hardware-Erweiterungen, die es seinen Kunden anbietet, etwa eine größere SSD oder mehr Arbeitsspeicher. Bei Bedarf geht Tuxedo auch auf Kundenwünsche ein, etwa bei der Auslieferung spezieller Konfigurationen - aber immer unter der Prämisse, dass alles unter Linux funktioniert.

Seit zwei Jahren seien die Aufträge im Vergleich zu den Jahren seit der Gründung 2004 exponentiell angestiegen. Inzwischen seien es fast zur Hälfte Geschäftskunden. Die Auftragslage wachse vor allem, wenn alte Windows-Versionen ausgemustert würden, wie zuletzt bei Windows XP, aber auch mit jeder neuen Windows-Version, sagte Feiler.

Offene Datenbank soll Community helfen

Während die Entwickler bei Tuxedo auch mal Treiber selbst anpassen, sind sie bei der Integration eines brandneuen Kernels eher zurückhaltend. Die Unterstützung aktueller Linux-Distributionen mit Long Term Support (LTS) sei wichtig, und auch sie stattet Tuxedo selten mit einem aktuellen Kernel aus. Zuletzt passierte das mit Ubuntu 12.04 LTS, kurz bevor die nächste LTS-Version 14.04 erschien und der Kernel in Ubuntu 12.04 einfach nicht mehr genügend aktuelle Hardware unterstützte. Neben Ubuntu bietet Tuxedo auch Linux Mint oder Opensuse als Linux-Distribution an.

Anpassungen werden per Skript aufgespielt, eigene Treiber und zusätzliche Software stellt Tuxedo in einem eigenen Repository bereit. Ein Skript sei für Kunden transparenter und für Tuxedo leichter zu warten als ein komplettes Image. In einer frei zugänglichen Support-Datenbank mit Forum sammelt Tuxedo zudem sämtliche Änderungen, die es vornehmen musste. Einerseits sollen Kunden auch selbst Linux-Distributionen anpassen können, falls sie eine andere bevorzugen als die angebotenen. Andererseits soll die Datenbank der Community helfen, dass auch ihre Hardware korrekt unter Linux läuft.

 Tuxedo: Hardware muss für Linux angepasst werden

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chrisrolle 23. Sep 2016

Bloß kein TUXEDO Book. Nie wieder!! Habe nur Ärger mit gehabt. Dann doch lieber so'n DELL...

chrisrolle 23. Sep 2016

Habe mir ebenfalls vor kurzem ein TUXEDO Book gekauft. Ich kann wirklich nur abraten. Die...

c.B 04. Apr 2015

Ein wesentlicher Unterschied liegt noch darin, dass Schenker wie es aussieht nur...

janoP 26. Mär 2015

Stimmt, das könnte man, fänd ich auch besser. Ja, hat geklappt, stimme dir voll und ganz...

grorg 23. Mär 2015

Die sind teils teurer als eins mit Windows ...



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