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Der Golem.de-Tux spielt am liebsten auf einem Linux-System.
Der Golem.de-Tux spielt am liebsten auf einem Linux-System. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der neue Treiber macht Probleme

Tuxedo liefert das Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu 16.04 und bereits installierten Treibern aus: Das ist praktisch, muss sich der Nutzer doch nicht mehr um die Installation dieser bemühen. WLAN- und Bluetooth-Modul haben in unserem Test keine Probleme gemacht, auch das Touchpad und die Tastatur mit ihren Sondertasten sind vom Werk richtig konfiguriert.

Einzig wunderten wir uns über den nicht aktuellen Nvidia-Treiber, das Notebook wird mit dem Linux-Treiber in der Version 370.28 ausgeliefert, doch steht auf Nvidias Downloadseite bereits der Grafiktreiber in der Version 375.39 zur Verfügung. Doch macht dieser scheinbar noch Probleme: Nach dem Update hatten wir in Spielen wie Shadow of Morder und Tomb Raider (2013) unregelmäßige, vor allem aber sehr störende Framedrops, von rund 70 auf 12 fps. Spielen machte so keinen Spaß, weswegen wir wieder den alten Treiber installierten, der solche Probleme nicht verursachte.

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Ubuntu 16.04Windows 10
Counter Strike: Global Offensive270 fps162 fps
Civilization VI42 fps58 fps
Mittelerde: Mordors Schatten65 fps102 fps
Serious Sam 3: Death Canyon72 fps118 fps
Superhot16 fps60 fps
Tomb Raider (2013)56 fps110 fps
Tuxedo Book XC1507 v2 - Benchmarks (1080p, maximale Einstellungen)

Wer auf einem Linux-System spielt, ist in der Spielauswahl stark eingeschränkt. Von den größeren Realeses im vergangenen Jahr haben nur Civilization VI, XCOM 2, Deus Ex: Mankind Divided und Hitman eine Linux-Portierung bekommen. Ansonsten müssen sich Spieler überwiegend mit Indie-Produktionen und älteren Spielen zufriedengeben - diese können aber trotzdem viel Spaß bereiten.

Wer aber schon viel Geld in ein Notebook mit High-End-Ausstattung investiert, sollte trotzdem zweimal überlegen, ob eine Linux-Distribution wirklich das richtige Betriebssystem zum Spielen ist. Nicht nur ist die Auswahl eingeschränkt, auch laufen die meisten Spiele mit teils deutlich weniger Bildern pro Sekunde als auf einem Windows-System. So lief Civilization VI mit 42 statt 58 fps bei höchsten Grafikeinstellungen auf dem Notebook.

Nur Counter-Strike unter Linux besser

Nur Valves Counter-Strike: Global Offensive rendert mit deutlich mehr Bildern pro Sekunde auf dem Linux-System. Seit der Veröffentlichung der ersten Betaversion von SteamOS hat sich in der Linux-Optimierung von Spielen wenig getan, schon damals hatten die meisten Spiele unter Linux geringere Bildraten.

Entwickler scheinen nicht allzu viel Zeit in die Portierung und Optimierung von Spielen unter Linux zu stecken: So lief auf unserem Testgerät Superhot egal auf welchen Grafikeinstellungen immer nur mit 16 fps. Auch auf einem anderen Testsystem gab es das gleiche Problem.

 Kein SchnickschnackVerfügbarkeit und Fazit 

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NaruHina 23. Mär 2017

Die Maschinen bei uns im Betrieb laufen einwandfrei mit Windows und Siemens Steuerung...

Truster 16. Mär 2017

oh mein Gott, du musstest warten. Vermutlich ganze Drei Minuten, bis der Treiber...

Bigfoo29 15. Mär 2017

Hi. Ja, das war zugegebenermaßen etwas respektlos gegenüber den noveau-Machern. Reverse...

Bigfoo29 15. Mär 2017

Hi. Ja, OpenGL ist überall schlecht implementiert. Fällt halt letztlich nur unter Windows...

g4ID 14. Mär 2017

Na da bin ich ja beruhigt, dass Tomb Raider selbst mit einer 1070 unter Linux noch an der...



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