Einfache Controller und Komplettpakete

Dass sich auch dumme Wallboxen, die nicht das OCPP beherrschen, in ein Lademanagement einbinden lassen, zeigt das Konzept das bayerischen Anbieters EAutolader. Firmengründer Thomas Klug nutzt dabei die Tatsache aus, dass solche einfachen Geräte zumindest über einen ansteuerbaren Kontakt verfügen, über den sich der Ladestrom an- und ausschalten lässt.

Stellenmarkt
  1. Administrator IT (m/w/d)
    KARL MAYER Holding GmbH & Co. KG, Obertshausen, Reutlingen, Chemnitz
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    DEHOGA Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
Detailsuche

Diese günstigen Wallboxen sind allerdings nicht in der Lage, den Ladestrom je nach verfügbarer Anschlussleistung zu regeln. Daher wird die Ladeleistung immer vom Ladezustand des Autos bestimmt und kann nicht vom Lastmanagement vorgegeben werden. Aus diesem Grund ist mit EAutolader nur ein sequenzielles Laden möglich. Das heißt, die einzelnen Autos werden nacheinander geladen, wenn die Leistung nicht für alle ausreicht. Dabei wird der Ladezustand mithilfe eines MID-kompatiblen Zählers bestimmt. Bei 80 Prozent Akkukapazität kommt das nächste Auto an die Reihe. Ein kontrolliertes Freischalten der Wallbox über RFID oder einen einfachen Schlüsselschalter ist ebenfalls möglich.

Das Konzept ist simpel, aber robust. Denn die Systeme mit den "schlauen" Wallboxen haben teilweise ihre Tücken. So hat der ADAC an Webasto Live bemängelt: "Einerseits verschenkt er mögliches Optimierungspotenzial, andererseits regelt er teilweise nervös den Ladestrom hinauf und herunter." Oder aber auch: "Bei den Fehlersimulationen wie Stromausfall und Lade- oder Kommunikationsfehlern zeigte sich das Webasto-System wenig robust und die Ladevorgänge starteten nach der Fehlerbeseitigung nicht immer selbstständig."

Unzählige Deals und Schnäppchen am Cyber Monday

Wallboxen zur Monatsmiete

Verschiedene Stadtwerke bieten Komplettpakete an, bei denen sich die Wallboxen gegen eine monatliche Gebühr mieten lassen. Dazu gehört unter anderem die M-Ladelösung der Stadtwerke München. Hierbei müssen die Eigentümer einen sogenannten Gestattungsvertrag mit dem Betreiber abschließen. Dabei installiert der Betreiber auf eigene Kosten gegen einen Einmalbetrag und monatliche Gebühren die komplette Anlage und sichert sich beispielsweise für zehn Jahre das Nutzungsrecht. So verlangen die Stadtwerke München einmalig rund 1.500 Euro sowie 45 Euro im Monat (PDF-Preisliste).

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Dies wird mit einer Ladeflatrate verbunden, die von der Akkugröße abhängig ist. Monatlich kostet beispielsweise der Strom für einen Akku zwischen 50 und 150 kWh derzeit 54 Euro. Solche Flatrates können Wenigfahrer gegenüber Vielfahrern allerdings deutlich benachteiligen. Zudem ist der Strombedarf weniger von der Akkugröße, sondern vor allem vom Nutzungsverhalten abhängig. Ob der eigene Netzbetreiber solche Lösungen anbietet, muss nachgefragt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Ladestellen in Tiefgaragen: Welches Lastmanagement ist sinnvoll?Private Ladestelle: Kosten, Angebot und Installation 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Eheran 03. Dez 2020

Warum sollte eine Wallbox brennen? Aufgrund der extremen Verbreitung sowie oft billigst...

Fernando-05 02. Dez 2020

Ein E-Auto benoetigt keine Tausend Fabriken wie ein Diesel für die ganzen...

Oktavian 01. Dez 2020

Ich habe da immer die Empfindung, WEG kombiniert auf elegante Weise die Nachteile eines...

mj 01. Dez 2020

Ich würd wegen der Beschleunigung gern einen fahren. Hab überlegt nächstes Jahr hybrid...

Eheran 30. Nov 2020

Weniger Ladeleistung = weniger Strom = weniger Verluste.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Infiltration bei Apple TV+
Die Außerirdischen sind da!

Nach Foundation wartet Apple innerhalb kürzester Zeit gleich mit der nächsten Science-Fiction-Großproduktion auf. Diesmal landen die Aliens auf der Erde.
Eine Rezension von Peter Osteried

Infiltration bei Apple TV+: Die Außerirdischen sind da!
Artikel
  1. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

  2. Krypto: NRW versteigert beschlagnahmte Bitcoin
    Krypto
    NRW versteigert beschlagnahmte Bitcoin

    Nordrhein-Westfalen hat Bitcoin im achtstelligen Eurobereich beschlagnahmt und will diese jetzt loswerden - im Rahmen einer Auktion.

  3. Rust, Deepfake, Sony, Microsoft: Konsolen-Termin für Among Us, mehr Speicher für die Xbox
    Rust, Deepfake, Sony, Microsoft
    Konsolen-Termin für Among Us, mehr Speicher für die Xbox

    Sonst noch was? Was am 22. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Seagate SSDs & HDD günstiger (u. a. ext. HDD 14TB 326,99) • Dualsense PS5-Controller Weiß 57,99€ • MacBook Pro 2021 jetzt vorbestellbar • World of Tanks jetzt mit Einsteigerparket • Docking-Station für Nintendo Switch 9,99€ • Alternate-Deals (u. a. iPhone 12 Pro 512GB 1.269€) [Werbung]
    •  /