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Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann

Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.

Artikel von veröffentlicht am
Afterburner-OSD neben Tommy Angelo aus Mafia
Afterburner-OSD neben Tommy Angelo aus Mafia (Bild: 2K Czech, Screenshot: Golem.de)

Ältere Semester mögen sich noch an ihn erinnern: Der seit 1997 entwickelte Rivatuner war einst ein mächtiges Allzweckwerkzeug für Spieler, wurde aber eingestellt. Doch ein Vermächtnis ist bis heute erhalten geblieben, der Rivatuner Statistics Server (RTSS). Er ermöglicht es, in Spielen umfangreiche Informationen per On Screen Display (OSD) anzuzeigen. Wir zeigen, wie das geht und was das bringt.

Inhalt:
  1. Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
  2. OSD einstellen, Werte importieren
  3. Limits erkennen, Ruckler verringern

Der Rivatuner stammt ursprünglich von Alexey "Unwinder" Nicolaychuk und hat in MSIs Afterburner einen Nachfolger für Windows 7 bis Windows 10 gefunden, welcher weiterhin den Rivatuner Statistics Server integriert - wenngleich in aktualisierter Form. Das Tool eignet sich zur Übertaktung von Grafikkarten, indem Frequenzen, Spannungen und die Power- sowie Temperatur-Targets gesteigert werden.

Weitere Funktionen sind unter anderem eine Lüftersteuerung, eine Screenshot- und Video-Capture-Möglichkeit, ein Framerate-Limit, umfangreiches Hardware-Monitoring sowie eben darauf aufbauend das On Screen Display. Es unterstützt aktuelle Grafikschnittstellen wie Direct3D12 und Vulkan, aber auch ältere wie D3D11 und früher sowie OpenGL, und lässt sich auch für Spiele unter der Universal Windows Platform (UWP) von Microsofts Windows 10 verwenden.

  • Im Afterburner erreichen wir per "Settings" ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... den "Monitoring"-Reiter für CPU/GPU-Auslastung, Frequenzen, Temperaturen oder Videospeicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Über die drei kleinen Punkte neben "Show in OSD" lassen sich die Werte einfärben. (Screenshot: Golem.de)
  • Im "On Screen Display"-Reiter öffnen wir per "Setup" den eigentlichen RTSS. (Screenshot: Golem.de)
  • Im RTSS stellen wir Position und Schatten des OSD ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Optional sind per "Raster3D" auch die Schrift ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und per "OSD Palette" die Farben anpassbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Via "Setup" und Doppelklick öffnet sich der Overlay Editor für grafische Elemente. (Screenshot: Golem.de)
  • Optional öffnen wir HW-Info im "Sensors Only"-Modus. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Rechtsklick können wir in HW-Info dem RTSS weitere Werte hinzufügen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dazu müssen "Show Value in OSD" und "Show Label in OSD" angehakt sein. (Screenshot: Golem.de)
  • In 720p limitiert die CPU genauso ... (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Golem.de)
  • ... wie in 1440p bei 37 fps. (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Golem.de)
  • In 4K sind es 31 fps bei deutlich höherer Bildqualität. (Rechteinhaber: Crytek, Screenshot: Golem.de)
  • Per "GPU dedicated memory \ process" wird das Speicher-Budget einer Vollbildanwendung visualisiert. (Rechteinhaber: Microsoft, Screenshot: Golem.de)
Im Afterburner erreichen wir per "Settings" ... (Screenshot: Golem.de)

Für unseren Artikel haben wir den MSI Afterburner 4.6.3 Beta 2 Build 15840 samt dem RTSS 7.3.0 Beta 6 Build 21871 verwendet, da hier Neuerungen wie das Anzeigen der absoluten Board-Power bei Nvidia-Grafikkarten per NVAPI integriert wurden. Außerdem enthält die Beta das erst vor wenigen Wochen eingeführte Overlay Editor Plugin, mit dem sich das OSD um grafische Elemente wie Balken oder Ringdiagramme statt nur Ziffern und Verlaufsgraphen erweitern lässt.

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Downloads für das OSD

Nach der Installation des Afterburners und des RTSS geht es an die Einrichtung: Im Afterburner hierzu unten rechts die "Settings" auswählen und dann den "Monitoring"-Tab. Die meisten Einträge sind selbsterklärend - beispielsweise für Auslastung, Drehzahlen, Frequenzen und Temperaturen. Ist der Haken links gesetzt, taucht der entsprechende Wert direkt rechts im Hardware Monitor des Afterburners auf. Damit er im OSD angezeigt wird, muss bei den Eigenschaften der Haken bei "Show in On-Screen-Display" hinzugefügt werden.

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OSD einstellen, Werte importieren 
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DetlefS 13. Okt 2020 / Themenstart

Ich nutze mein StreamDeck um diverse Hardwaredaten anzuzeigen. Vorteil, keine...

dantist 12. Okt 2020 / Themenstart

Ich nutze für sowas seit ich denken kann SequoiaView.

Marsellus 11. Okt 2020 / Themenstart

Ich kann hier iStat Menus aus dem AppStore empfehlen. Damit lassen sich Werte und...

D43 10. Okt 2020 / Themenstart

Guter Tipp, danke dafür +1

ms (Golem.de) 09. Okt 2020 / Themenstart

Sofern das hier gut ankommt, kann ich den Overlay Editor noch mal dediziert bringen =)

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