Turtle Beach: Skurrile Maus hat Touchscreen und Wechselakkus
Der Peripheriehersteller Turtle Beach hat nach der Übernahme der deutschen Marke Roccat bisher keine eigenen Mäuse vorgestellt. Das ändert sich jetzt mit der neuen Command Series MC7(öffnet im neuen Fenster). Das Unternehmen bringt hier nicht nur eine besonders ungewöhnlich kantige Maus auf den Markt, sondern integriert zudem ein längliches 2,25-Zoll-Touch-Display, wo traditionelle Spielemäuse meist eine oder mehrere Daumentasten verbauen.
Der Touchscreen soll laut dem Hersteller diverse Funktionen übernehmen können. Er zeigt etwa Metriken des Host-PCs wie etwa CPU-Temperaturen an. Alternativ können hier Audiosteuerung, Dpi-Umschalter, Mikrofon-Mute-Tasten oder andere Buttons konfiguriert werden. Weiterhin können dafür insgesamt drei mit dem Daumen erreichbare Schalter an der linken Seite genutzt werden. Einer davon befindet sich wie bei Roccat-Mäusen auf der Daumenauflage.
Wechselakkus sind dabei
Die Maus wird mit einem optischen Sensor ausgestattet, der mit maximal 30.000 dpi Auflösung und kabelgebunden 8.000 Hz Abtastrate arbeitet. Die meisten Menschen dürften die Maus aber drahtlos verwenden. Hier legt Turtle Beach einen Adapter bei, der auf den Schreibtisch gestellt wird und so auch als Ladestation für den Akku dient.
Wie beim Steelseries Nova-Pro-Headset oder Turtle Beachs eigenem Stealth 2 Pro liegen zwei Akkus bei. Diese können jederzeit ausgetauscht werden. Während die Maus genutzt wird, lädt der zweite Akku in der Station auf. Ist der Akku fast leer, kann er durch den voll aufgeladenen Zweitakku getauscht werden.
All diese Features haben allerdings einen Haken: Die MC7 gehört mit 135 Gramm Gewicht zu den schwersten Gaming-Mäusen auf dem Markt. Sie ist mit 127,7 x 85,3 x 45,9 mm auch ziemlich groß. Die Vorbestellung der Maus wurde von Turtle Beach bereits gestartet. Sie wird in Deutschland 160 Euro kosten und soll am 19. Juli 2026 ausgeliefert werden.