Verfügbarkeit und Fazit

Der Turris Omnia ist in zwei Versionen erhältlich. Sie unterscheiden sich lediglich durch die Größe des Arbeitsspeichers. Mit 1 GByte RAM kostet der Router etwa 285 Euro, mit 2 GByte RAM 330 Euro.

Fazit

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Die Turris-Macher haben sich viel vorgenommen: einen sicheren Router mit ordentlicher Hardware, eine verteilte dynamische und stets aktuelle Firewall und dazu eine eigene Version von OpenWRT. Und der Turris Omnia soll sowohl für Einsteiger als auch für Experten geeignet sein. Das Versprechen hat das Turris-Projekt erfreulicherweise weitgehend erfüllt - wäre da nicht die Software.

Einsteiger können den Router mühelos anschließen und verwenden. Für ihre Sicherheit ist in den Standardeinstellungen gesorgt. Automatische Updates für Turris OS und die Firewall werden ohne Zutun eingespielt, der Turris Omnia kann getrost einmal eingerichtet und dann in die Ecke gestellt werden. Besonders für kleine Büros, Kneipen oder Pensionen, die Gast-WLANs zur Verfügung stellen wollen, ist der Turris Omnia gut geeignet. Für Anwender, die zu Hause bereits einen Router ihres ISPs verwenden, stellt sich dennoch die Frage, ob sie zusätzlich 300 Euro für einen zweiten Router ausgeben wollen.

Immerhin bietet der Turris Omnia ziemlich viele Funktionen, die auch für private Nutzer interessant sein können, darunter die Möglichkeit, den Router als NAS- oder DLNA-Server zu verwenden. Das setzt jedoch mindestens grundlegende Kenntnisse zu Linux und insbesondere zu OpenWRT beziehungsweise Turris OS voraus. Aber auch für Experten muss das Turris-Team noch einiges nachliefern. Bei einem Betriebssystem, das in erster Linie auf Sicherheit ausgerichtet ist, ist es zwar verständlich, dass Treiber und zusätzliche Software nur bedingt integriert werden können. Im Vergleich zum Funktionsumfang von OpenWRT hinkt Turris OS aber noch hinterher.

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Immerhin ist Turris OS Open Source und lässt sich mit genügend Wissen auch selbst erweitern. Die LX-Container bieten darüber hinaus eine ausgereifte Alternative, wenn Turris OS mal nicht ausreicht. Wir hätten gerne noch mehr Zeit für Basteleien gehabt.

Für Bastler ist der Turris Omnia ein tolles Gerät, das nicht nur über kräftige Standardhardware verfügt, sondern auch fast beliebig erweitert werden kann. Das Turris-Team war nicht nur bei unserem Besuch äußerst hilfreich und hatte ein offenes Ohr für Wünsche, sondern versicherte, besonders Entwickler und Experimentierfreudige schnelle und umfangreiche Hilfe zu bieten. Aber auch Bastler dürften sich bei dem stolzen Preis den Kauf zweimal überlegen.

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bla 20. Jun 2020

Hatte mir auch überlegt, mir ein APU2 Board zu holen. Die Treiberprobleme mit einer der...

Neuro-Chef 04. Nov 2019

Oder besser gleich den Nachfolger, Vigor 165, das kann auch Supervectoring und dürfte...

mbo 02. Dez 2016

.... steht im Absatz "Von Turris überwacht". Wo kann man denn das bei der DTAG finden...

Schnarchnase 23. Nov 2016

All-in-one mag ja ganz gut für den WAF sein, aber letztendlich haben diese Kombigeräte...



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