Abo
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Der Turris Omnia ist in zwei Versionen erhältlich. Sie unterscheiden sich lediglich durch die Größe des Arbeitsspeichers. Mit 1 GByte RAM kostet der Router etwa 285 Euro, mit 2 GByte RAM 330 Euro.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Berlin, Aschaffenburg
  2. Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, Höchstädt an der Donau

Die Turris-Macher haben sich viel vorgenommen: einen sicheren Router mit ordentlicher Hardware, eine verteilte dynamische und stets aktuelle Firewall und dazu eine eigene Version von OpenWRT. Und der Turris Omnia soll sowohl für Einsteiger als auch für Experten geeignet sein. Das Versprechen hat das Turris-Projekt erfreulicherweise weitgehend erfüllt - wäre da nicht die Software.

Einsteiger können den Router mühelos anschließen und verwenden. Für ihre Sicherheit ist in den Standardeinstellungen gesorgt. Automatische Updates für Turris OS und die Firewall werden ohne Zutun eingespielt, der Turris Omnia kann getrost einmal eingerichtet und dann in die Ecke gestellt werden. Besonders für kleine Büros, Kneipen oder Pensionen, die Gast-WLANs zur Verfügung stellen wollen, ist der Turris Omnia gut geeignet. Für Anwender, die zu Hause bereits einen Router ihres ISPs verwenden, stellt sich dennoch die Frage, ob sie zusätzlich 300 Euro für einen zweiten Router ausgeben wollen.

Immerhin bietet der Turris Omnia ziemlich viele Funktionen, die auch für private Nutzer interessant sein können, darunter die Möglichkeit, den Router als NAS- oder DLNA-Server zu verwenden. Das setzt jedoch mindestens grundlegende Kenntnisse zu Linux und insbesondere zu OpenWRT beziehungsweise Turris OS voraus. Aber auch für Experten muss das Turris-Team noch einiges nachliefern. Bei einem Betriebssystem, das in erster Linie auf Sicherheit ausgerichtet ist, ist es zwar verständlich, dass Treiber und zusätzliche Software nur bedingt integriert werden können. Im Vergleich zum Funktionsumfang von OpenWRT hinkt Turris OS aber noch hinterher.

Immerhin ist Turris OS Open Source und lässt sich mit genügend Wissen auch selbst erweitern. Die LX-Container bieten darüber hinaus eine ausgereifte Alternative, wenn Turris OS mal nicht ausreicht. Wir hätten gerne noch mehr Zeit für Basteleien gehabt.

Für Bastler ist der Turris Omnia ein tolles Gerät, das nicht nur über kräftige Standardhardware verfügt, sondern auch fast beliebig erweitert werden kann. Das Turris-Team war nicht nur bei unserem Besuch äußerst hilfreich und hatte ein offenes Ohr für Wünsche, sondern versicherte, besonders Entwickler und Experimentierfreudige schnelle und umfangreiche Hilfe zu bieten. Aber auch Bastler dürften sich bei dem stolzen Preis den Kauf zweimal überlegen.

 Baustelle Firmware
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

mbo 02. Dez 2016

.... steht im Absatz "Von Turris überwacht". Wo kann man denn das bei der DTAG finden...

Schnarchnase 23. Nov 2016

All-in-one mag ja ganz gut für den WAF sein, aber letztendlich haben diese Kombigeräte...

Auric 18. Nov 2016

Zielgruppe? Die Turris Omnia Box wird fast jeder in 5 Minuten zum laufen bekommen, für...

ikhaya 18. Nov 2016

Datum: 30.6.2015, 10:24 Autor: Hanno Böck Siehe verlinkter Artikel https://www.golem.de...

bjs 16. Nov 2016

... mit hostapd (wird sicher auf in dem gerät verwendet) könnte man damit endlich einen...


Folgen Sie uns
       


4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test

Lohnen sich 4K-Projektoren für unter 2.000 Euro?

4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /