Turing: Nvidia bespricht nächste Grafikkartengeneration im August

Wer sich für Nvidias Turing-Architektur interessiert, der sollte Mitte August 2018 den Blick auf die Hot Chips 30(öffnet im neuen Fenster) richten: Auf dem HPC-Symposium wird Nvidia über seine kommenden Mainstream-Grafikkarten sprechen und deren Technik genauer ausführen. Den Vortrag hält Stuart Oberman, er ist Vice President of GPU ASIC Engineering bei Nvidia. Meist, aber nicht immer sind die entsprechenden Produkte bereits veröffentlicht, bevor sie auf der Hot Chips erläutert werden.
Für Turing passt das, denn bisherige Meldungen sprechen für einen Marktstart im Juli oder August, zumal kurz vor der Hot Chips die Grafikkonferenz Siggraph(öffnet im neuen Fenster) stattfindet. Dort wird Nvidia aller Wahrscheinlichkeit nach die Quadro-Modelle mit Turing-Architektur vorstellen, die Geforce-Ableger erscheinen üblicherweise vorher.

Konkrete Informationen zur neuen Technik sind rar, selbst unter der Hand äußern sich beteiligte Unternehmen nur äußerst zögerlich - sofern sie etwas wissen. Für die Anfang Juni 2018 stattfindende Komponentenmesse Computex(öffnet im neuen Fenster) hat Nvidia zwar eine Pressekonferenz und Briefings anberaumt, Turing wird dort aber nach bisherigem Stand kein Thema sein. Eventuell nimmt es sich CEO Jensen Huang aber heraus, die neuen Grafikkarten kurz zu thematisieren.
Sicher ist nur, dass die Modelle auf einem Mittelklasse-Chip basieren, also auf den GP104 der mittlerweile zwei Jahre alten Geforce GTX 1080/1070 folgen. Die Turing-Architektur dürfte in Teilen der Volta-Technik ähneln und die GPUs im 10/12-nm-Verfahren gefertigt werden. Wir erwarten eine Art von Tensor Cores, damit die Grafikkarten das neue DirectX Raytracing in Hardware beschleunigen können.