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Turing-Grafikkarten: Nvidia will A- und non-A-Chips vereinheitlichen

Bisher unterscheidet Nvidia bei den GPUs der Geforce RTX 2080/2070 zwei Varianten, eine normale und eine für mehr Takt. Offenbar um AMDs kommender Navi-Generationen vorzugreifen, hebt der Hersteller die Trennung der beiden Chips auf, was niedrigere Preise bedeuten könnte.

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TU104-Chip auf einer Geforce RTX 2080
TU104-Chip auf einer Geforce RTX 2080 (Bild: Tom's Hardware)

Wer derzeit eine leicht übertaktete Geforce RTX 2080 oder Geforce RTX 2070 kauft, erhält eine Grafikkarte, auf deren Platine ein Chip namens TU104-400A-A1 oder TU106-400A-A1 sitzt. Soll es hingegen ein günstigeres Modell sein, verlötetet der Hersteller einen TU104-400-A1 oder TU106-400-A1. Dieses Vorgehen ist von Nvidia gewollt, da das Unternehmen Pakete aus A- und non-A-Chips inklusive Speicher zu unterschiedlichen Preisen an die Partner verkauft. Das soll in den nächsten Wochen ein Ende haben, berichtet Tom's Hardware mit Verweis auf informierte Industriequellen.

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Statt eines TU104-400-A1/TU104-400-A1 oder TU106-400A-A1/TU106-400-A1 soll es künftig nur zwei statt vier Varianten geben, den TU104-410 und TU106-410. Damit einher geht, dass Partner mit egal welchem Chip ab Ende Mai 2019 übertaktete Grafikkarten mit höherem Power-Limit verkaufen dürfen, ohne einen Aufpreis an Nvidia zahlen zu müssen. Für ältere non-A-Chips soll es spezielle Firmware-Updates für Partner geben. Laut Tom's Hardware ist anzunehmen, dass daher die Endkundenpreise der Geforce RTX 2080/2070 ein wenig sinken.

Die Unterscheidung zwischen A- und non-A-Chips war eine wirtschaftliche, weshalb sich die Frage stellt, wieso Nvidia das Prinzip aufgibt. Neben Unmut bei den Partnern wegen geringe(re)r Margen wirkt die Abschaffung wie eine zeitnahe Reaktion auf AMDs kommende Navi-Grafikkarten: Die werden unbestätigten Meldungen zufolge für Juli 2019 erwartet und könnten preislich wie auch von der Leistung her mit der Geforce RTX 2080/2070 konkurrieren. Informationen zu Navi gibt kaum, sicher ist nur, dass eine überarbeitete Architektur und GDDR6-Videospeicher genutzt werden.



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Arsenal 07. Mai 2019

Vielleicht ist der Prozess auch so viel besser geworden, dass das Sortieren mehr Geld...

yumiko 07. Mai 2019

Bisher klappt das doch ganz gut. Im Preissegment bis knapp 300¤ hatte ich in den letzten...


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