Turing-Grafikkarte: Nvidia holt die Geforce RTX 2060 zurück

Eigentlich ist die Geforce RTX 2060 längst ein Auslaufmodell, aber Nvidia hat noch ein paar Turing-Chips für ausgewählte Partner auf Halde.

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Geforce RTX 2060 als Founder's Edition
Geforce RTX 2060 als Founder's Edition (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Grafikkarten-Knappheit sorgt für eine ungewöhnliche Marktdynamik: Weil die Geforce RTX 3000 kaum verfügbar sind, legt Nvidia noch einmal mit der Geforce RTX 2060 (Test) nach. Die erschien vor zwei Jahren und ist längst EOL (End of Life), ab Mitte Februar 2021 kommen aber wieder einige Modelle in den Handel.

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Zuerst berichtete Overlocking über die Rückkehr, unsere Quellen bestätigen die Information. Nvidia hat die Produktion der notwendigen TU106-Grafikchips nicht erneut gestartet, offenbar waren noch einige Tausend GPUs vorhanden. Die haben sich einige wenige große Partner gesichert und damit Karten produziert.

Preislich soll die Geforce RTX 2060 bei etwas über 300 Euro liegen. Unklar ist, ob damit der Einkaufs- oder der Endkundenpreis gemeint ist. Letzterer liegt aufgrund der geringen Stückzahlen oft sehr viel höher als vom Hersteller vorgesehen. Deshalb könnte die Geforce RTX 2060 schlussendlich günstiger sein, als die deutlich leistungsfähigere Geforce RTX 3060, welche ebenfalls für Februar geplant ist.

  • Performance der Geforce RTX 3060 (Bild: Nvidia)
Performance der Geforce RTX 3060 (Bild: Nvidia)

Warum Nvidia eine solche Strategie wählt, wissen wir bisher nicht im Detail. Denkbar wäre, dass der neue GA106-Chip knapp ist, so wie schon GA102 und GA104. Allerdings gibt es auch einen Mangel an anderen Komponenten, weshalb die Geforce RTX 2060 eine Art von Resteverwertung darstellen dürfte.

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Jegliche Auftragsfertiger wie TSMC, Samsung Foundry, UMC, Globalfoundries, SMIC und DB Hitek sind für Monate voll ausgelastet - gerade bei modernen Nodes wie 7 nm und bei kleineren Wafern mit 200 statt 300 mm Durchmesser. Andererseits mangelt es an Material für die Produktion von Chips, etwa dem wichtigen ABF-Substrat (Ajinomoto Build-up Film), was die Herstellung zusätzlich verteuert und verzögert.

AMD und Nvidia haben beide erklärt, dass die Verfügbarkeit von Grafikkarten erst in den nächsten Monaten besser werde. Seitens Microsoft hieß es, die Xbox Series X soll erst ab dem zweiten Quartal wieder besser lieferbar sein.

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