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Turing-Architektur: Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Gleich sechs Modelle der Geforce RTX, normal und als Max-Q, stecken bald in Spiele-Notebooks: Nvidias Grafikeinheiten bringen Raytracing ins Mobile-Segment, die Leistung hängt aber stark vom Hersteller ab.

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Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt ein RTX-Notebook.
Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt ein RTX-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia hat die Geforce RTX für Notebooks angekündigt: Ab Ende Januar 2019 sollen Geräte mit einer der bisher sechs vorgestellten Grafikeinheiten verfügbar sein, wobei es von den drei Basismodellen jeweils noch einen Max-Q-Ableger mit niedriger thermischer Verlustleistung gibt. Ähnlich den Desktop-Grafikkarten können Hersteller die Geforce RTX 2080 (Max-Q), die Geforce RTX 2070 (Max-Q) und die Geforce RTX 2060 (Max-Q) verbauen.

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Technisch entsprechen die Mobile-Versionen denen für stationäre PCs, wenngleich der Takt generell etwas niedriger und bei den Max-Q-Modellen noch geringer ausfällt. Am Ende entscheidet ungeachtet der offiziellen Spezifikationen ohnehin der jeweilige OEM, wie der die Grafikeinheiten implementiert. Eine Geforce RTX 2080 (Max-Q) hat beispielsweise einen GPU-Taktbereich von gut 700 MHz bis über 1.600 MHz, abhängig von den eingestellten P-States, dem Power- und dem Temperatur-Target.

Bei der Geforce RTX 2080 (Max-Q) wird ein TU102-Chip mit 2.944 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit 8 GByte GDDR6-Videospeicher genutzt. Die Geforce RTX 2070 (Max-Q) basiert auf dem TU104-Grafikprozessor mit 2.304 Kernen und gleicher Speicherausstattung, die Geforce RTX 2060 (Max-Q) hingegen muss mit 1.920 ALUs und einem auf 192 Bit verkleinerten Interface mit 6 GByte auskommen. Anders als bei der Geforce RTX 2080/2070 macht Nvidia den Partnern bei der Geforce RTX 2060 strikte Vorgaben hinsichtlich der gestatteten Frequenzen.

In den kommenden Wochen und Monaten erwartet Nvidia über 40 Notebooks mit den Geforce RTX (Max-Q): Dazu zählen das M17 von Alienware, das Triton 900/500 von Acer, das Aero 15-X9/-Y9 von Gigabyte, ein noch unter NDA stehendes Modell von MSI, das Blade 15 von Razer und das XMG Ultra 17/15 von Schenker.

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