Ist also ein Antennenmix am besten?

Mit drei frei bestückbaren Anschlüssen liegt die Verlockung nahe, die Fritzbox mit unterschiedlichen Antennen auszustatten - was der Hersteller auch durchaus zur Optimierung der Funkabdeckung empfiehlt. Wir wählen die Kombi aus zwei L3 und einer P3. Die Ergebnisse überraschen uns total!

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Zwar erreichen wir in Szenario eins weiterhin "nur" rund 585 Mbit/s, doch in fast allen anderen Räumen erreichen wir Bestwerte. Durch eine Wand in Szenario zwei kommt iPerf3 auf stolze rund 405 Mbit/s - das ist das Doppelte des Originals. Raum zwei mit zwei Wänden Abstand fällt mit knapp 32 Mbit/s wieder etwas zurück. Dafür holen wir durch drei Wände wieder auf und bekommen in Szenario 4 mit knapp 12 Mbit/s einen guten Mittelwert.

Zwischenfazit: Das Spielen mit der Antennen-Bestückung lohnt sich.

Kritische Betrachtung der Ergebnisse

Durch einen besseren Aufstellort hätten wir in allen Durchläufen inklusive der original bestückten Fritzbox hier und da bessere Werte erreichen können. Doch damit hätten wir an allen Hauptnutzungsorten kein gutes Netz gehabt, wie wir aus Erfahrung wissen.

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Wir hätten die Resultate ebenfalls noch verbessern können, hätten wir mehr mit der Ausrichtung der Antennen gespielt und auch die Position der Fritzbox am Testort weiter nach oben verlegt. Jedoch wollten wir gezielt die Leistung des Umbaus in schwieriger räumlicher Anordnung testen.

Außerdem hätten wir auch noch die ebenfalls mitgelieferten Verlängerungskabel für die Antennen nutzen können. Mit mehr Abstand zwischen den Antennen selbst wären die Ergebnisse möglicherweise noch ein wenig besser gewesen. Hier haben uns schlicht passende Halter für die Antennen gefehlt.

AVM Fritz!Repeater 6000 (DREI Funkeinheiten: 5 GHz (2 x bis zu 2.400 MBit/s), 2,4 GHz (bis zu 1.200 MBit/s), 2,5-Gigabit-LAN, deutschsprachige Version)

Fazit

Die Sets zu je drei Antennen kosten inklusive der passgenauen Halterung für die Fritzbox und der notwendigen Kabel zwischen 44 Euro und 65 Euro und liegen damit unterhalb beziehungsweise leicht oberhalb des Preises der AVM-Repeater - wenn man vom kleinsten und eher leistungsschwachen Repeater 600 absieht.

Damit ist der Umbau vor allem für Fritzboxen außerhalb des Garantiezeitraums eine attraktive Möglichkeit, die Funkreichweite der eigenen Fritzbox deutlich zu erhöhen, ohne ein weiteres Gerät in Betrieb nehmen zu müssen. Mit Fensterdurchführungen und Verlängerungskabeln ergeben sich zudem ganz neue Nutzungsszenarien wie der Ausleuchtung großer Flächen zum Beispiel eines Gartens. Die Qualität der Antennen-Sets wie auch der Umbauanleitungen lässt keine Wünsche offen.

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 Jede der Antennen hat ihre Stärken, aber auch Schwächen
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torstenj 26. Dez 2021 / Themenstart

Im Sommer hat man gerne auch mal die Fenster offen. Mal gucken, ob die BNetzA das dann...

Dr. Hofstadter 25. Dez 2021 / Themenstart

Ich greife als Fritzbox 6660 Besitzer das Thema auf, heute habe ich das Set...

gaym0r 25. Dez 2021 / Themenstart

Achso, gepfuscht. Dann kostet es aber 300¤ statt 3000¤. Ich hätte halt alle Wände aufrei...

webuehn 24. Dez 2021 / Themenstart

wenn ich mal an die gelernten Grundlagen der HF-Technik zurückdenke, (ist lange her...

023,-+ 24. Dez 2021 / Themenstart

also quasi gegolemt?

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