TUF VG32VQ: Asus kombiniert Freesync mit Motion-Blur-Reduktion
Etwas unbeachtet hat Asus bereits vor einigen Tagen den TUF VG32VQ(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, einen 32-Zoll-Monitor mit 144 Hz für Spieler. Das Besondere an diesem Display ist eine bisher einzigartige Kombination zweier gamingrelevanter Funktionen: Der TUF VG32VQ kombiniert Freesync mit einer Motion-Blur-Reduktion.
Freesync ist AMDs Name für Adaptive Sync, welches mittlerweile auch Grafikkarten von Nvidia unterstützen. Hierbei läuft das Panel nicht mit fixen 144 Hz, sondern passt die Frequenz dynamisch an die Bildrate an. Das verringert verglichen zu vertikaler Synchronisation (Vsync) das typische Stottern und verbessert auch die Eingabelatenz.
Bei einer Motion-Blur-Reduktion wird eine pulsierende LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet, sprich diese wird sehr schnell ab- und angeschaltet und Letzteres mit hoher Helligkeit. Durch so entstehende Schwarzbilder wird die Darstellung schärfer wahrgenommen, gerade bei Spielen, bei denen sich der komplette Bildinhalt bewegt – etwa in Shootern. Liegt die Bildrate aber unter der Displayfrequenz, kann es zu Artefakten kommen.
Die Kombination aus Freesync und Motion-Blur-Reduktion wurde bisher nicht umgesetzt, da Letztere mit der Panel-Frequenz betrieben wird. Im Falle des TUF VG32VQ liegt diese aber nicht mehr fix bei 144 Hz, sondern schwankt abhängig von der Bildrate der Grafikkarte. Wie genau Asus dieses Dilemma technisch angegangen ist, sagte der Hersteller bisher nicht. Wann der TUF VG32VQ mit gekrümmtem VA-Panel und 1440p-Auflösung erscheint und was er kosten soll, ließ Asus ebenfalls noch offen.
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