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Tubeninja: Youtube fordert Streamripper zur Schließung auf

Youtube will, dass der Streamripper Tubeninja den Betrieb einstellt. Die Betreiber von Tubeninja erklären, dass sie keine Youtube-APIs verwenden und den Dienst deshalb auch nicht abschalten würden.

Artikel veröffentlicht am ,
Startseite von Tubeninja
Startseite von Tubeninja (Bild: Tubeninja/Screenshot: Golem.de)

Youtube hat dem Streamripper Tubeninja mit einer Klage gedroht, wenn die Plattform nicht den Betrieb einstellt. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak unter Berufung auf ein Schreiben von Youtubes Anwälten an Tubeninja.

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Das Herunterladen von Videoinhalten ist nach den Nutzungsbedingungen von Youtube nicht erlaubt, worauf sich die Juristen berufen. Bei Youtube heißt es dazu: "Sie erklären sich damit einverstanden, Zugriff auf Nutzervideos nur in der Form des Streamings und zu keinen anderen Zwecken als der rein persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung, und nur in dem Rahmen zu nehmen, der durch die normale Funktionalität der Dienste vorgegeben und erlaubt ist. 'Streaming' bezeichnet eine gleichzeitige digitale Übertragung des Materials über das Internet durch Youtube auf ein nutzerbetriebenes internetfähiges Endgerät in einer Weise, bei der die Daten für eine Echtzeitansicht bestimmt sind, nicht aber für einen (permanenten oder vorübergehenden) Download, ein Kopieren, ein Speichern oder einen Weitervertrieb durch den Nutzer."

Ein weiterer Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen könne rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, erklärten die Anwälte. Die Einstellung des Dienstes wird binnen sieben Tagen nach Erhalt des Schreibens gefordert.

Keine Youtube-APIs

Die Betreiber von Tubeninja erklären dagegen, dass sie keine Youtube-APIs verwenden und den Dienst deshalb auch nicht abschalten würden. Die eigenen Nutzungsbedingungen besagten, dass die Anwender für die "Legitimität der Inhalte verantwortlich" seien.

Für den Google-Browser Chrome seien Plugins mit derselben Streamripper-Funktionalität verfügbar. Auch seien Dienste wie Savefrom, Keepvid oder Clipconverter ungefähr seit dem Jahr 2008 online.

Im Jahr 2012 hatte Google bereits von Youtube-mp3.org die Schließung gefordert. Doch die Plattform für das Umwandeln von Videos in MP3-Dateien ist weiterhin online und hat täglich einige Millionen Nutzer.

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Banzu 24. Mär 2017

Also ich nutze jetzt als alternative http://www.ytdl.info. Es befindet sich zwar noch im...

SoniX 03. Jun 2016

Hallo! Sehr nett von dir! Der auf deiner Seite vorhandene link ist zwar nichtmehr...

FreiGeistler 02. Jun 2016

Vertrauensproblem. Man(n) schaut ja nicht nur YouTube Videos im Internet ;-)

dukki 01. Jun 2016

Das mit appdata habe ich gewusst, der Rest war mir neu. Vielen Dank für die neutrale und...

wasabi 01. Jun 2016

Nein, cachen ist kein Vervielfältigen: https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__44a.html


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