TSMC: 20-nm-Fertigung profitiert stark von neuen Smartphone-Chips
Einem Bericht der Digitimes(öffnet im neuen Fenster) zufolge soll die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company im zweiten Halbjahr 2014 einen signifikanten Umsatz mit dem Verkauf von Chips mit 20-nm-Fertigung erzielen. Im dritten Quartal sollen dadurch 10 Prozent, im vierten Quartal bereits 20 Prozent des Gesamtumsatzes erreicht werden.
TSMC hatte den 20-Nanometer-Prozess wie geplant Anfang 2014 gestartet , bisher aber nur vergleichsweise wenig Chips damit produziert – beispielsweise eine Kleinserie der Neptunes für Bitcoin-Mining . Während sich AMD durch das neue Wafer Supply Agreement mit Globalfoundries die Option offen hält, anders als Nvidia GPUs nicht nur bei TSMC fertigen zu lassen, hat sich beispielsweise Apple angeblich dazu entschieden , den kommenden A8-Chip nur dort produzieren zu lassen.
Der Apple A7 und seine Vorgänger liefen bei Samsung vom Band, nun sollen im Laufe des Jahres bis zu 90 Millionen(öffnet im neuen Fenster) iPhone 6 und die dazugehörigen A8-Chips produziert werden. Wird das neue Smartphone im September 2014 vorgestellt, so würde die Meldung, dass im dritten wie vierten Quartal der Umsatz durch die 20-nm-Produktion bei TSMC rasant wächst, gut passen.
Auch die neuen Snapdragons wie der 810 und der 808 werden in 20 Nanometer gefertigt , ihre Auslieferung soll ebenfalls im zweiten Halbjahr 2014 erfolgen. TSMC profitiert folglich von der starken Nachfrage an Smartphone- und Tablet-SoCs, wenngleich es nicht ausgeschlossen ist, dass auch 20-nm-GPUs von AMD oder Nvidia produziert werden.
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