TS-1677X: QNAP baut Ryzen-CPU in neues NAS-System

Das TS-1677X ist ein NAS-System für KI-Anwendungen oder parallel laufende VMs. Deshalb verbaut QNAP einen Ryzen-Prozessor mit maximal 16 Threads und 16 Laufwerkschächte. Preiswert ist die Hardware aber nicht.

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Die TS-1677X hat viele Laufwerkschächte.
Die TS-1677X hat viele Laufwerkschächte. (Bild: QNAP)

Der Netzwerkhersteller QNAP hat ein Network-Attached-Storage-System vorgestellt, das einen AMD-Ryzen-Prozessor nutzt. Das TS-1677X hat außerdem zwölf 3,5-Zoll-Laufwerkschächte und vier 2,5-Zoll-Schächte für Festplatten oder SSDs. QNAP will seine NAS als Big-Data-Speicher für KI-Anwendungen vermarkten. Eine entsprechende Entwicklersoftware mit Namen QuAI steht zur Verfügung. Allerdings eignet sich die Hardware beispielsweise auch als Host für mehrere parallel laufende virtuelle Maschinen. Sie ist kompatibel mit Hypervisoren wie Citrix, VMware und Hyper-V.

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Die NAS kann mit einem Ryzen 7 1700 mit acht Kernen und 16 Threads bestellt werden. Kleinere Varianten nutzen einen Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und zwölf Threads oder einen Ryzen 3 1200 mit vier Kernen ohne SMT. Ryzen-Prozessoren der zweiten Generation sind für das System nicht verfügbar. Sich für AMD-CPUs zu entscheiden, ist für QNAP logisch, da sie mehr Kerne bei vergleichbarem Preis im Vergleich zu Intel-Prozessoren bieten. Die Anwendungsleistung von Ryzen hat sich auch im Golem.de-Test schon als teils überlegen herausgestellt.

  • QNAP TS-1677X (Bild: QNAP)
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  • QNAP TS-1677X (Bild: QNAP)
QNAP TS-1677X (Bild: QNAP)

Der Arbeitsspeicher der NAS umfasst bis zu 64 GByte DDR4 RAM. Eingebaute Laufwerke sind im Betrieb austauschbar. Die Netzwerkanbindung wird über zwei Ethernet-Ports mit einer Geschwindigkeit von 10 GBit/s sichergestellt. Die Netzwerkkarten sind abwärtskompatibel auf 100-MBit/s-Ethernet. Im Gehäuse befinden sich zusätzlich drei PCI-Express-Slots, worüber sich weitere Erweiterungskarten in die NAS einbauen lassen.

Das TS-1677X wird in vier Versionen verkauft. Die kleinste Version mit Ryzen 3 1200 und 4 GByte RAM kostet 2.050 Euro. Für 2.250 Euro gibt es den Ryzen 5 1600 und 8 GByte RAM. Eine Version mit Ryzen 7 1700 und 16 GByte RAM kostet 2.650 Euro. Für 3.550 Euro gibt es den gleichen Prozessor mit 64 GByte RAM. Alle Preise werden ohne Mehrwertsteuer angegeben, was den Enterprise-Fokus des Produktes noch einmal verdeutlicht.

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