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Trutzbox Apu 2 im Test
Trutzbox Apu 2 im Test (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Die Trutzbox ist direkt beim Hersteller für 319 Euro erhältlich, darin enthalten sind die Dienstleistungen für E-Mail und Updates der Filterlisten für ein Jahr. Wer mehr als fünf Mailadressen braucht, zahlt für jede weitere Adresse 12 Euro pro Jahr. Wer die Mini-PCIe-WLAN-Karte und die zugehörigen Antennen haben will, zahlt dafür noch einmal 40 Euro.

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Die Lieferzeit beträgt nach Angaben im Webshop derzeit 2 bis 3 Wochen, zu den genannten Preisen kommen noch 6 oder 9 Euro Versandkosten hinzu. Wer das Dienstleistungspaket nach einem Jahr erneut abonnieren will, zahlt dafür 60 Euro pro Jahr - ein fairer Preis.

Fazit

Das Gerät macht einen ausgereiften Eindruck auf uns, und ermöglicht ein spurenarmes Surfen im Netz, ohne, dass der eigene Rechner intensiv angepasst werden muss. Damit eignet sich das Gerät zum Beispiel für Familien, bei denen der Privat-Admin nicht alle Geräte dauerhaft mit neuen Tools versorgen möchte. Dass bei der Konfiguration alle Passwörter im Klartext angezeigt werden, finden wir nicht optimal. Hier will Comidio aber nachbessern.

Das Gerät kann auch eine sinnvolle Ergänzung in einem Haushalt mit vielen "smarten" Geräten sein, die möglicherweise unerwünschte Verbindungen nach außen aufbauen. Hier könnte es allerdings beim Einsatz verschlüsselter Verbindungen zu Problemen kommen, wenn kein manueller Import von Zertifikaten vorgesehen ist.

Sorgfältig abgewogen werden sollte hingegen die Man-In-The-Middle-Funktion des Gerätes. Denn letztlich wird der geschützte Traffic aller Teilnehmer durch das Gerät analysiert. Immerhin bekommen Nutzer dies durch das Trutzbox-Symbol deutlich mitgeteilt. Der von uns beobachtete Fehler bei Signal könnte Nutzer verwirrt zurücklassen. Gut finden wir die einfach zu konfigurierenden Ausnahmeregeln für einzelne Webseiten, deren Traffic durch das Gerät dann nicht mehr angetastet wird.

Nach wie vor weitgehend überflüssig finden wir den Clam-AV-Virenscanner. Gefallen hat uns hingegen der integrierte XMPP-Server. Damit können auch Laien ohne größere Vorkenntnisse eine eigene XMPP-Infrastruktur betreiben - und das auf dem eigenen Server. Die Stromkosten dürften sich dank des stromsparenden Designs in Grenzen halten.

Insgesamt bestätigt sich auch bei einer detaillierten Analyse unser positiver Eindruck von der Trutzbox. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurde die Software sinnvoll weiterentwickelt, nur an einigen Stellen könnten Funktionen noch besser erklärt werden. Wer auf der Suche nach einer Privacy-Box ist und die etwa 350 Euro ausgeben mag, macht mit der Trutzbox wohl nichts falsch.

 Eingebauter XMPP-Server

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pitsch 24. Jun 2017

aha. schwer zu finden, aber immerhin... https://comidio.de/einsatz-von-open-source...

Apfelbrot 24. Apr 2017

Dann installiert man halt entsprechende Addons, wo ist das Problem? Browser...

narfomat 21. Apr 2017

also meine tante ist nicht kompetent genug, das zu erkennen... denk mal drüber...

blamnork 18. Apr 2017

Sehr geehrter peterb98, ich freue mich, dass Sie von der Box so überzeugt sind...

megazocker 14. Apr 2017

man kann sogar bei per "Snort Oinkmaster Code" für 30 $ brandneue Updates erwerden (mind...



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