Trusted Cloud: Amazon, Google und Microsoft gründen Datenschutzinitiative

Die großen Konzerne wollen sich an selbstgesteckte Vorgaben bei der Datenspeicherung halten und nehmen Regierungen mit in die Verantwortung.

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Große Cloud-Konzerne kooperieren für Regeln zur Datenspeicherung.
Große Cloud-Konzerne kooperieren für Regeln zur Datenspeicherung. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Amazon, Google, Microsoft und weitere Anbieter wollen eine neue Datenschutzinitiative leiten. Die Trusted Cloud Principles machen es sich zur Aufgabe, Informationen in Cloud-Umgebungen möglichst sicher und nach den Regeln weltweiter Regierungen abzuspeichern. "Als Cloud-Anbieter erkennen wir das Interesse von Regierungen weltweit, die Sicherheit, Datensicherheit und Privatsphäre von Individuen und Organisationen zu gewährleisten", heißt es in der Erklärung.

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Mehrere Punkte hat die Initiative für sich aufgestellt. Ein Großteil will das Vertrauen der Kunden gewährleisten. Allerdings werden dabei auch Regierungen indirekt angesprochen. Die Initiative unterstützt laut eigenen Aussagen etwa Gesetze, die es Regierungen erlauben, transparente Daten von Cloud-Kunden zu sammeln, solange das mit den Menschenrechten und lokalen Gesetzgebungen vereinbar ist.

Allgemeine Aussagen und Regeln

Parallel dazu unterstützen die Mitglieder Transparenz. Es soll etwa regelmäßige Berichterstattung geben, die die Datenabfragen von Regierungen der Bevölkerung offenlegen. Das könnte möglichem Missbrauch zum Zwecke der Überwachung vorbeugen. Die Konzerne sind zudem der Meinung, dass Regierungen im ersten Schritt Daten immer bei den Kunden direkt und nicht bei den Cloud-Anbietern anfragen sollten.

Darauf aufbauend sollen Kunden das Recht haben, von eventuellen Zugriffen auf ihre gespeicherten Daten auch zu erfahren. Das allein ist nicht genug, denn Cloud-Provider sollten begründet auch Datenzugriffe von Regierungsseite ablehnen oder zumindest anfechten dürfen. Gleiches gilt für die Möglichkeit, Datenflüsse auch außerhalb der Landesgrenzen zuzulassen.

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Ab diesem Punkt wird es wohl auch für Cloud-Provider schwieriger, die Datensicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten. Bisher haben Amazon, Google und Microsoft auch noch keine konkreten Lösungen für dieses Problem vorgestellt. Generell stehen die Trusted Cloud Principles noch am Anfang. Sich auf allgemeingültige Standards zu einigen, könnte herausfordernd werden.

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