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Donald Trump auf der Pressekonferenz in New York
Donald Trump auf der Pressekonferenz in New York (Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images)

Trump auf Pressekonferenz: "Die USA werden von jedem gehackt"

Donald Trump auf der Pressekonferenz in New York
Donald Trump auf der Pressekonferenz in New York (Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images)

Auf einer teilweise turbulenten Pressekonferenz hat Donald Trump erstmals Russland des Hackings beschuldigt. Der künftige US-Präsident machte mit Medienschelte und großspurigen Ankündigungen seinem Ruf alle Ehre.

Der designierte US-Präsident Donald Trump sieht sein Land schlecht vor Hackerangriffen aus aller Welt geschützt. "Die USA werden von jedem gehackt", sagte Trump am Mittwoch in New York auf der ersten Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg vom vergangenen November. Dabei räumte er erstmals öffentlich ein, dass Russland wohl für das Hacking der Demokratischen Partei verantwortlich gewesen sei. "Ich glaube, es war Russland", sagte der 70-Jährige und fügte hinzu: "Ich denke, dass wir auch von anderen Ländern und anderen Leuten gehackt werden."

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Trump verwies auf den Angriff auf die US-Personalbehörde, bei dem Hacker "wahrscheinlich aus China" Millionen von Personalunterlagen kopiert haben sollen. Er nahm Bezug auf ein Treffen mit Firmenchefs aus dem Silicon Valley vor zwei Wochen und kündigte an, dass diese "weltbesten Computerexperten" eine Verteidigung gegen Hacker errichten würden.

Hacking als "ziemlich neues Phänomen"

In diesem Zusammenhang gab er der Demokratischen Partei eine Mitschuld an der schlechten Cyberverteidigung der USA. Während er selbst angeordnet habe, die Systeme der Republikaner abzusichern, hätten die Demokraten dies sträflich vernachlässigt. "Sie wollten das Nationalkomitee der Republikaner hacken, aber sie kamen nicht durch. Wir müssen das jetzt für unser Land machen", sagte Trump.

Doch nicht nur die IT-Firmen sollen zu einer höheren Cybersicherheit beitragen. Innerhalb von 90 Tagen würden die US-Geheimdienste einen Bericht zu Hacking und zu dessen Verteidigung vorlegen. "Wie stoppen wir dieses neue Phänomen, dieses ziemlich neue Phänomen", sagte der künftige US-Präsident, an dem die jahrelangen Berichte über die Hacking-Aktivitäten der US-Dienste offenbar vorbeigegangen sind.

Buzzfeed ist ein "Haufen Müll"

Allerdings griff Trump die eigenen Geheimdienste auch scharf an. Es hätte "niemals passieren dürfen", dass ein Bericht mit angeblich kompromittierendem Material zu Trumps Beziehungen mit Russland an die Medien gelangt sei. Das sei "schändlich" von den Diensten gewesen. "Ich denke, dass Nazi-Deutschland so etwas gemacht hätte und getan hat", sagte Trump mit Blick auf einen umstrittenen Tweet, den er zuvor zu dem Thema abgesetzt hatte.

Die inzwischen übliche Medienschelte blieb ebenfalls nicht aus. Die Online-Plattform Buzzfeed, die das Material veröffentlicht hatte, bezeichnete er als "einen versagenden Haufen Müll". Den Fernsehsender CNN griff er an, weil dieser Trumps Mitarbeiter Michael Cohen bezichtigt hatte, mit russischen Vertretern in Prag verhandelt zu haben. Allerdings stellte sich später heraus, dass dies ein anderer Michael Cohen gewesen sein soll.

CNN ist Fake-News 

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smdgfX 16. Jan 2017

@Golem Trump Tweet: "Are we living in Nazi Germany?" Übersetzung Golem: "Ich denke, dass...

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Loxxx 13. Jan 2017

Nope, das ist keine Frage. Jeder Mensch, der sich auch nur eine einzige Minute mit dem...

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timo.w.strauss 13. Jan 2017

vielleicht zieht es so eine Firewall wie die Chinesen hoch?

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Trollversteher 13. Jan 2017

Beweise? Ich meine außerhalb der haltlosen (und unbelegten) Vorwürfe, die man auf RT...

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