Trotz Wachstum: Was die IT-Branche in Deutschland hemmt

Am stärksten wächst das Software-Segment mit einem Plus von 9 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro, besonders durch das Cloud-Geschäft.

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Die Grafik zu den IT-Konjunkturzahlen
Die Grafik zu den IT-Konjunkturzahlen (Bild: Bitkom)

Trotz Fachkräftemangel und Chipkrise kann die IT-Branche weiter wachsen. Das gab der IT-Branchenverband Bitkom am 11. Januar 2021 bekannt. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll im Jahr 2022 um 3,6 Prozent auf 184,9 Milliarden Euro zulegen.

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Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,25 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte: "Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung Schwung gegeben und das belebt den Markt." Im Jahr 2021 stieg der Umsatz auf dem ITK-Markt deutlich. Das Volumen wuchs um 3,9 Prozent auf 178,4 Milliarden Euro.

Der Markt im größten Branchensegment Informationstechnik wird im Jahr 2022 wieder stark zulegen. Die Umsätze überstiegen 2021 erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke und werden nach Bitkom-Berechnungen dieses Jahr um 5,9 Prozent auf 108,6 Milliarden Euro zulegen. Am stärksten wächst das Software-Segment, mit einem Plus von 9 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro, besonders durch das Cloud-Geschäft. Auch der Umsatz mit IT-Hardware legt um 5,7 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro deutlich zu.

Lieferengpässe verhindern eine noch bessere Bilanz

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Das Geschäft mit IT-Services mit dem Kern IT-Beratung wächst stabil um 3,9 Prozent auf 43 Milliarden Euro. "Besonders hochwertige Technik steht weit oben auf der Einkaufsliste. Dabei verhindern Lieferengpässe eine noch bessere Bilanz", erklärte Berg zur Entwicklung im Home Office.

Das Geschäft mit Endgeräten mit dem Schwerpunkt Smartphones geht deutlich auf 11,2 Milliarden Euro zurück (minus 3,1 Prozent). Die Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur steigen dagegen um 2,2 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

Im Jahr 2022 werden voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs geschaffen, nachdem die Zahl der Arbeitsplätze im vergangenen Jahr nur um 34.000 auf 1,25 Millionen gestiegen ist. "In den vergangenen fünf Jahren sind mehr als 150.000 Jobs neu dazugekommen", sagte Berg. Die Unternehmen könnten noch weitaus mehr Personal einstellen, aber es fehle an Spezialistinnen und Spezialisten.

Der Bitkom nutzt hier Daten des Marktforschungsinstituts IDC, der monatlichen Konjunkturumfrage des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo und eigene Berechnungen.

Weitere Informationen gibt es hier in unserem Karriere-Ratgeber zum Thema IT Branche

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