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Trotz kälterer Temperaturen: Heizlüfter in Deutschland bleiben ausgeschaltet

Aus Sorge vor einem Gasmangel haben sich viele Bürger einen Heizlüfter zugelegt. Die Bundesnetzagentur ist erleichtert: Die Geräte kommen selten zum Einsatz.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Heizlüfter und Elektroradiatoren bleiben vielerorts da, wo sie eh schon stehen: im Keller. (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)
Heizlüfter und Elektroradiatoren bleiben vielerorts da, wo sie eh schon stehen: im Keller. Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Die Überlastung des Stromnetzes durch den massenhaften Einsatz von Heizlüftern ist nach Einschätzung der Bundesnetzagentur zurzeit keine reale Gefahr. "Wir haben die Verkaufszahlen bei den Heizlüftern gesehen" , sagte der Präsident der Behörde, Klaus Müller, dem Tagesspiegel(öffnet im neuen Fenster) am 12. Dezember 2022. "Aber das Gute ist: Die Geräte werden nicht eingeschaltet. Sie stehen im Keller."

Im November 2022, als es vorübergehend kalt gewesen sei, hätten die Menschen auf die "dumme und teure Idee kommen können, statt mit Gas mit Strom zu heizen. Zum Glück hat das kaum jemand gemacht" , sagte Müller. "Die Gefahr eines Black-outs macht uns keine großen Sorgen" , fügte er hinzu. Zuvor gab es Befürchtungen, dass massenhaft eingeschaltete Heizlüfter zu einer Überlastung des Stromnetzes führen könnten.

Verbraucher hatten sich in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Gasmangel in großer Zahl mit Heizlüftern eingedeckt. Die Erdgas-Versorgung per Pipeline vor allem aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien ist jedoch stabil. Zudem sind die Gasspeicher bis auf weiteres gut gefüllt.

Bürger in Deutschland sollen weiter Energie sparen

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) rief trotz der niedrigen Temperaturen in Deutschland dazu auf, weiterhin Energie einzusparen. "Spätestens jetzt haben sicherlich die allermeisten die Heizung angemacht, und das sehen wir natürlich jetzt auch am Gasverbrauch" , sagte Geywitz in der Sendung Frühstart von RTL/ntv. "Es gilt, was Klaus Müller gesagt hat: Wir müssen jetzt natürlich auch trotzdem sparen. Aber ich denke, das werden die allermeisten auch von allein machen."


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