Trotz hoher Gewinne: Wieder Stellenabbau bei Microsoft

Trotz eines Quartalsgewinns von 7,4 Milliarden US-Dollar soll Microsoft wieder Entlassungen planen. Der Stellenabbau betrifft nur das Ausland.

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Mit einem Lächeln: Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Build 2018
Mit einem Lächeln: Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Build 2018 (Bild: Microsoft)

Microsoft baut laut einem Medienbericht wieder Arbeitsplätze ab. Wie der US-Fernsehsender CNBC unter Berufung auf eine informierte Person berichtet, werden im Sales-Bereich außerhalb der USA Arbeitsplätze gestrichen. Die Entlassungswelle soll nicht den Umfang wie im vergangenen Jahr haben, als rund 10 Prozent der Beschäftigten in dem Bereich, 75 Prozent davon im Ausland, betroffen waren.

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Microsoft geht es sehr gut, der Umbau gilt als abgeschlossen. Allein im letzten Geschäftsbericht stieg der Gewinn um 35 Prozent auf 7,42 Milliarden US-Dollar (95 Cent pro Aktie). Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 26,82 Milliarden US-Dollar. Der Berichtszeitraum endete am 31. März 2018. Der Cloud-Bereich Azure wuchs um 93 Prozent. Die Cloud-Version Office 365 legte um 42 Prozent zu. Die Zahl der Abonnenten von Office 365 stieg nach Unternehmensangaben auf 30,6 Millionen.

Microsoft: kein neuer Umbau geplant

Die neue Abbauwelle sei aber kein Anzeichen für einen weiteren strategischen Umbau des Geschäfts des Software- und Cloud-Anbieters, erklärte die Quelle von CNBC.

Der konzernweite Stellenabbau bei Microsoft im Jahr 2017 traf auch die deutsche Vertriebsniederlassung. Es fielen zehn Prozent der 2.700 Arbeitsplätze in Deutschland weg. Betriebsbedingte Kündigungen sollte es nicht geben. Microsoft-Sprecher Thomas Mickeleit sagte Golem.de jedoch im Juli 2017: "Microsoft streicht keine Stellen, im Gegenteil, wir werden künftig mehr Ressourcen zur Verfügung haben."

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Microsoft hatte zu der Zeit 71.000 Beschäftigte in den USA und weltweit 110.000. Zuvor entließ Microsoft im Juli 2016 rund 3.000 Beschäftigte.

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