Trotz geringer Skalierung: KI-Budgets steigen weiter an
Obwohl die breite Einführung von KI vielerorts nicht gelingt, investieren Unternehmen immer mehr Geld in die Technologie. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner(öffnet im neuen Fenster) haben nur 22 Prozent der befragten Organisationen KI erfolgreich über mehrere Geschäftsbereiche skaliert oder KI als Priorität eingeführt. Gleichzeitig gaben 85 Prozent der befragten Bereichsverantwortlichen an, ihre KI-Ausgaben im Jahr 2026 erhöhen zu wollen.
Für die Untersuchung befragte Gartner zwischen Januar und April 2026 insgesamt 1.303 Verantwortliche aus Organisationen mit mindestens 50 Millionen US-Dollar Jahresumsatz. Den Angaben zufolge wurden im Jahr 2025 im Durchschnitt bereits 12 Prozent der jeweiligen Bereichsbudgets in KI investiert.
Rund 11 Prozent der Organisationen wussten laut Gartner allerdings nicht, wie viel Geld ihr zuständiger Bereich im vergangenen Jahr für KI ausgegeben hatte.
Kontrolle führt zu Gewinnen
Deutliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Erfolgskontrolle. In Unternehmen, die die Kapitalrendite ihrer KI-Projekte kontinuierlich verfolgen, Initiativen als Portfolio verwalten und schwache Projekte beenden oder Budgets neu verteilen, erwirtschaften 81 Prozent ihrer KI-Aktivitäten positive finanzielle Erträge. Bei weniger erfolgreichen Organisationen war dagegen bei 29 Prozent der Projekte nicht bekannt, welche Rendite sie erzielten.
Etwa 75 Prozent der Verantwortlichen nannten Produktivitätssteigerungen als wichtiges Ziel beim Einsatz von KI. Im Durchschnitt entfielen darauf rund 30 Prozent der Ausgaben. Im IT-Bereich gehören die Bedrohungserkennung und -abwehr sowie die Automatisierung des IT-Service-Desks mit jeweils 54 Prozent zu den häufigsten Anwendungen. Bei den Projekten mit positivem finanziellen Ergebnis lag dagegen die automatisierte Optimierung von IT-Ressourcen und Kosten mit 40 Prozent vorn.
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