Trotz Forschungsprogramm: Daimler-Chef rechnet nicht mit autonomen Lkw

Daimler-Trucks-Vorstand Martin Daum hat sich pessimistisch über autonome Lkw geäußert - und das, obwohl sein Unternehmen in diesem Bereich viel forscht, unter anderem in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Mercedes-Benz Future Truck 2025
Mercedes-Benz Future Truck 2025 (Bild: Daimler)

Daimler-Trucks-Chef Martin Daum sieht in naher Zukunft keine autonomen Lkws auf den Straßen fahren. Mit einem baldigen Durchbruch rechne er nicht, sagte Daum laut einem Bericht der Automobilwoche auf dem Auto-Branchentreff CAR-Symposium. Gründe nannte er nicht.

Stellenmarkt
  1. SPS Programmierer Medical (m/w/d)
    PIA Automation Amberg GmbH, Amberg
  2. Teamleiter Data Center (m/w/d)
    prego services GmbH, Saarbrücken, Ludwigshafen
Detailsuche

Die Aussage Daums verwundert, denn Daimler testet in den USA ab 2018 das sogenannte Platooning im öffentlichen Straßenverkehr. Dabei kommunizieren die Fahrzeuge per WLAN und verwenden den Assistenten zur Abstandshaltung, den Spurhalteassistenten sowie den Notbremsassistenten. Die Reaktionszeit soll bei 0,2 bis 0,3 Sekunden liegen und damit wesentlich kürzer als die eines menschlichen Fahrers sein.

Auch in Deutschland erprobt Daimler autonom fahrende Lkw. So wird der sogenannte Highway Pilot in einem Mercedes Benz Actros auf deutschen Autobahnen getestet. Golem.de fuhr Ende 2015 in einem solchen Lkw mit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sharra 09. Feb 2018

Ist das überhaupt mit deutschem Verkehrsrecht zu machen? Halber Tacho in Metern Abstand...

Dwalinn 09. Feb 2018

Also so wie jeder andere (außer vll Musk) in der Branche. Keine Ahnung wie es bei LKWs...

Nullmodem 09. Feb 2018

So ein Käse, die Metro ist nicht autonom sondern fahrerlos. Die wird zentral gesteuert...

thinksimple 09. Feb 2018

Wo soll der Strom herkommen? Was ist mit den Rotbauchunken und dem Wiesenflatterlurch...

knabba 09. Feb 2018

Ganz einfach: Lobby! https://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonome-Fahrzeuge...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /