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Trotz Fachkräftemangel: Kaum mehr Gehalt für IT-Spezialisten

Die Gehälter in der deutschen IT-Branche sind nur um rund ein Prozent gestiegen, obwohl sich viele Stellen nicht besetzen lassen. Es wachse der Druck auch im Bereich IT-Support, wo in den vergangenen Jahren verstärkt Jobs ins Ausland verlagert wurden.

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Trotz Fachkräftemangel: Kaum mehr Gehalt für IT-Spezialisten
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der Fachkräftemangel in der deutschen IT-Branche hat kaum zu steigenden Gehältern geführt. Laut einer Studie der Computerwoche und der Vergütungsberatung Personalmarkt sind die Jahreseinkommen im Jahr 2013 nur um rund ein Prozent gestiegen.

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Überdurchschnittliche Gehaltszuwächse gab es in den Bereichen SAP-Beratung, Webdesign und IT-Coaching. Die Jahresgehälter von weniger qualifizierten IT-Experten stagnierten oder seien sogar gesunken. Es wachse der Druck auf Beschäftigte im Bereich Organisationsprogrammierung oder IT-Support, die in den vergangenen Jahren verstärkt ins Ausland verlagert wurden.

Zu den Spitzenverdienern unter den IT-Fachkräften ohne Personalverantwortung gehören IT-Projektleiter mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 74.170 Euro. Danach folgen SAP-Berater mit durchschnittlich 66.457 Euro Jahresgehalt, IT-Berater mit 63.610 Euro, und IT-Sicherheitsspezialisten erhalten 62.360 Euro.

Am unteren Ende der Gehaltsskala finden sich weiter Beschäftigte im Anwendersupport (39.840 Euro) und Webdesigner (37.000 Euro). Das Jahresgehalt von Webdesignern lag vor zwei Jahren aber noch rund 2.000 Euro niedriger als 2013.

Mehr IT-Ausbildung bedeutet meist mehr Geld

Eine Ausbildung führt in der Regel zu einem deutlichen Plus beim Einkommen. So verdienen IT-Experten mit Universitätsabschluss durchschnittlich 60.000 Euro pro Jahr und mit Fachhochschulabschluss 59.450 Euro. Durch ihr vergleichsweise geringes Einstiegsalter erreichen Master-Absolventen im Durchschnitt nur 53.500 Euro, das Bachelor-Diplom bringt durchschnittlich 45.500 Euro im Jahr. Absolventen von Berufsakademien oder Fachschulen mit staatlichem Abschluss verdienen knapp 51.000 Euro im Jahr; wer eine Lehre macht, bekommt nur 41.500 Euro.

Die Angaben beziehen sich laut der Studie nicht auf Einstiegsgehälter, sondern auf Jahreseinkommen, die derzeit mit den Abschlüssen zu erzielen sind.

Auch steigende Berufserfahrung zahlt sich aus: Während IT-Spezialisten mit drei bis sechs Jahren Berufspraxis rund 46.600 Euro verdienen, liegt dieser Wert bei über zehnjähriger Berufserfahrung schon bei 60.540 Euro im Jahr. Weiter gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher die Vergütung. So erhalten IT-Spezialisten in kleinen Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern durchschnittlich rund 43.410 Euro im Jahr. Mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern zahlen rund 7.000 Euro jährlich mehr, in Konzernen liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von IT-Mitarbeitern um 10.000 Euro höher.

Die Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland werden 2013 einen Rekord bei den Beschäftigten erreichen. Im Laufe des Jahres 2013 sollen mehr als 15.000 Stellen hinzukommen, so dass die Branche dann 917.000 Beschäftigte haben wird.

Die Bundesagentur für Arbeit sah im Januar 2013 keinen generellen Fachkräftemangel bei IT-Jobs. Im Teilbereich Informatik, IT-Anwendungsberatung sowie Softwareentwicklung und Programmierung sei jedoch ein Expertenmangel erkennbar. Kein Fachkräftemangel sei erkennbar bei IT-Systemanalyse, IT-Vertrieb, Netzwerktechnik und IT-Koordination.

Rund 18.000 der unbesetzten Stellen liegen laut früheren Bitkom-Angaben in der IT-Branche.



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verena.schrdr 28. Jan 2014

Ich habe eine Ausbildung als IT-Fachmann gemacht und mehrere Jahre als IT...

a user 31. Okt 2013

richtig.... funktioniert aber nur, wenn man auch was zu bieten hat. mein letzter sprung...

spiderbit 30. Okt 2013

Das kommt schon sehr stark drauf an um welche Niesche es geht und wie hoch die Ansprüche...

a user 30. Okt 2013

wie bitte? zeig mir auch nur eine einzige firma, die keine einarbeitungszeitn gewährt...

a user 30. Okt 2013

fachkräftemangel ist definitiv da (ich bekomme den tag täglich mit) aber nun einmal nicht...


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