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Trotz Einbruch beim PC-Markt: Intel macht mehr Gewinn

Intel macht in schwierigen Zeiten mit 2 Milliarden US-Dollar 3 Prozent mehr Gewinn. Doch die Umsatzprognose ist zuvor um fast eine Milliarde US-Dollar gesenkt worden.
/ Achim Sawall
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3DMark Ice Storm Unlimited auf einem Intel-Referenz-Smartphone (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
3DMark Ice Storm Unlimited auf einem Intel-Referenz-Smartphone Bild: Marc Sauter/Golem.de

Intel hat in seinem ersten Quartal 2015 den Gewinn um 3 Prozent von 1,9 Milliarden US-Dollar auf 2 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das hat der weltgrößte Hersteller für PC-Prozessoren am 14. April 2015 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) . Der Umsatz stagnierte bei 12,8 Milliarden US-Dollar.

Ein zweistelliges Umsatzwachstum habe es in den Sparten Datacenter, IoT und Memory gegeben, was den Rückgang beim PC-Markt ausgeglichen habe, sagte Konzernchef Brian Krzanich. Intel müsse weiter verstärkt daran arbeiten, seine Wachstumsstrategie umzusetzen.

In der Client Computing fiel der Umsatz laut Bericht um 8 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar. Bei der Data Center Group wuchs der Umsatz um 19 Prozent, der Bereich erwirtschaftete 3,7 Milliarden US-Dollar. Bei der Sparte Internet of Things Group gab es einen Umsatzanstieg um 11 Prozent auf 533 Millionen US-Dollar. Software and Services verloren 3 Prozent bei einem Umsatz von 534 Millionen US-Dollar.

Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte der Konzern zuvor die Umsatzprognose deutlich um fast eine Milliarde US-Dollar senken müssen. Die Nachfrage auf dem PC-Markt war erneut eingebrochen. Die beiden IT-Marktforscher Gartner und International Data Corp. hatten ebenfalls einen Rückgang beim PC-Absatz festgestellt und erwarten eine weitere Schwächung.

Intel erklärte bei der Prognose, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen länger als erwartet ihre alten Rechner weiterbetrieben und keine neuen Rechner kauften.

Der Konzern hatte zuvor angekündigt , die für Smartphones, Tablets und Modems verantwortliche Sparte mit dem Notebook- und Consumer-Prozessor-Bereich zusammenzulegen. Die Mobile and Communications Group hatte im vergangenen Jahr kaum Umsatz, dafür aber über 4 Milliarden US-Dollar Verlust gemacht.

Intel hatte laut unbestätigten Berichten eine Übernahme des Konkurrenten Altera verhandelt. Die Verhandlungen seien aber gescheitert, weil die Manager sich nach monatelangen Verhandlungen nicht auf einen Preis hätten einigen können. Der Kauf hätte ein Volumen von über 10 Milliarden US-Dollar gehabt. Es wäre der größte Zukauf in der Konzerngeschichte Intels gewesen.


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