Trotz Apple und Amazon: Tablet-Markt schrumpft weiter

Im zwölften Quartal in Folge verliert der globale Tablet-Markt an Boden: Im dritten Quartal 2017 sanken die weltweiten Verkaufszahlen um 5,4 Prozent. Der Rückgang liegt vor allem an den kleineren Herstellern und Samsung; Apple und besonders Amazon können hingegen zulegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon steht entgegen dem Trend mit seinen Fire Tablets gut da.
Amazon steht entgegen dem Trend mit seinen Fire Tablets gut da. (Bild: Amazon)

Jüngste Zahlen des Marktforschungsinstitutes IDC zeigen, dass die weltweiten Tablet-Verkäufe weiter rückläufig sind. Im dritten Quartal 2017 wurden insgesamt 40 Millionen Geräte abgesetzt. Im dritten Quartal 2016 waren es noch 42,3 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von 5,4 Prozent.

Hersteller3Q17 abgesetzte Geräte3Q17 Marktanteil3Q16 abgesetzte Geräte3Q16 MarktanteilWachstum
1. Apple10,325,8%9,321,9%11,4%
2. Samsung6,015,0%6,515,4%-7,9%
3. Amazon4,410,9%3,17,5%38,7%
4. Huawei3,07,5%2,56,0%18,8%
5. Lenovo3,07,4%2,76,5%8,9%
6. Sonstige13,333,3%18,142,8%-26,3%
Gesamt40,0100,0%42,1100,0%-5,4%
Tablet-Verkaufe drittes Quartal 2017 (Quelle: IDC, Gerätezahl in Millionen)
Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration zur IT-Administration an den landkreiseigenen ... (m/w/d)
    Landratsamt Schweinfurt, Schweinfurt
  2. Test Manager (m/f/d) for Hardware Security Modules
    Elektrobit Automotive GmbH, Germany - Erlangen
Detailsuche

Damit ist der globale Tablet-Verkauf auch im zwölften Quartal in Folge rückläufig. Die Verkaufszahlen sinken vor allem aufgrund der schlechteren Verkaufsergebnisse von Samsung und kleineren Herstellern, die IDC unter "Sonstige" zusammenfasst.

Sonstige Hersteller mit starken Verlusten

Deren Verkäufe sinken von 18,1 Millionen auf 13,3 Millionen. Samsung konnte im dritten Quartal 2017 nur noch 6 Millionen Geräte verkaufen, eine halbe Million weniger als im dritten Quartal 2016. Apple hingegen konnte mit 10,3 Millionen Geräten eine Million mehr Tablets als im Vorjahresquartal verkaufen und bleibt damit vor Samsung Marktführer.

Auf dem dritten Platz liegt Amazon, das einen starken Zuwachs verbuchen kann: Im dritten Quartal 2017 hat das Unternehmen IDC zufolge 4,4 Millionen Fire-Tablets absetzen können, im Vorjahresquartal waren es noch 3,1 Millionen - der Zuwachs entspricht 38,7 Prozent. Auf dem vierten Platz liegen Huawei und Lenovo mit jeweils 3 Millionen verkauften Tablets. Bei Huawei entspricht der Zuwachs einer halben Million Tablets, bei Lenovo 300.000 Geräten.

Weniger Neukunden im Tablet-Markt

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Einer der Gründe, warum die weltweiten Tablet-Verkäufe weiter sinken, ist IDC zufolge der Umstand, dass es relativ wenige Neukunden gibt. Viele der getätigten Käufe sind neue Geräte für Nutzer, die bisher bereits Tablets genutzt haben. Der Nutzerstamm selbst wird allerdings nicht mehr ausgebaut, weshalb der Absatzmarkt limitiert ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FreiGeistler 08. Nov 2017

Sorry, bin nur etwas genervt dass so manche offizielle Stelle bearbeitbare Formulare nur...

Dwalinn 07. Nov 2017

Ich hatte mir ein iPad mini 2 gekauft, das war aber zu einer Zeit wo schon das iPad mini...

Dwalinn 07. Nov 2017

Erstaunlich wie stark Fire OS ist. Ich habe jetzt auch beim neuen Kindle 10" zugeschlagen...

Apfelbrot 06. Nov 2017

War wohl nicht so. Tjaaa



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
40 Jahre nach dem Tod von Philip K. Dick
Die Filmwelten eines visionären Autors

Vor 40 Jahren starb Philip K. Dick. Das Vermächtnis des visionären Science-Fiction-Autors lebt mit vielen Filmen und Serien fort.
Von Peter Osteried

40 Jahre nach dem Tod von Philip K. Dick: Die Filmwelten eines visionären Autors
Artikel
  1. Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
    Cloudgaming
    Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

    Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
    Eine Analyse von Daniel Ziegener

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /