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Verfügbarkeit und Fazit

Wenn wir Wirtschaft und Politik sowie weitere Elemente wie die Forschung einigermaßen im Griff haben, was zumindest zum Teil beim Befolgen der Tipps eines Beraters namens Penultimo etwas einfacher abläuft, können wir als Belohnung von unseren Geheimagenten sogar Weltwunder aus anderen Ländern stehlen lassen, um durch die Pyramiden oder den Kreml besonders große und ausgabefreudige Touristenströme anzulocken. Bis es soweit ist, wird es aber auch nicht langweilig - unter anderem dank des enorm umfangreichen Baumenüs, das über 140 Gebäude in verschiedenen Variationen enthält.

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Für ein Aufbauspiel relativ ungewöhnlich: Tropico 6 basiert auf der Unreal Engine 4. Wir können die Welt weitgehend frei zoomen und drehen, um sie von allen Seiten zu bestaunen, und das macht durchaus Spaß. Die Mischung aus Stadt, Stränden und Palmen im Sonnenlicht gibt einiges her. Allerdings ist es in dem Programm relativ schwierig, bewusst schöne Siedlungen etwa mit einer gewissen Symmetrie aufzubauen, weil der Platz meist sehr begrenzt ist. Außerdem ist speziell das Anlegen von geraden oder wenigstens nicht völlig verdrehten Straßen ziemlich umständlich - Schönheit hat allerdings auch nur optische, aber keine spielerischen Vorteile. Bei uns lief das Programm stabil, leichte Ruckler gab es erst bei sehr großen Metropolen mit vielen Bewohnern und Fahrzeugen.

Tropico 6 ist für Windows-PC und Linux erschienen und kostet rund 50 Euro. Laut Publisher Kalypso Media soll "in Kürze" auch eine Umsetzung für MacOS folgen. Für eine Veröffentlichung im Sommer 2019 sind außerdem Versionen für Playstation 4 und Xbox One angekündigt - konkrete Termine gibt es nicht.

  • Wenn alles gut läuft, herrschen wir früher oder später über eine schicke Hightech-Metropole. (Bild: Kalypso Media)
  • Zu Spielbeginn wählen wir unser Alter Ego sowie einen Politikstil. (Bild: Kalypso Media/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Flugzeugträger stört das Inselparadies. (Bild: Kalypso Media)
  • Mit farblichen Overlays analysieren wir die Lage auf unseren Inseln. (Bild: Kalypso Media/Screenshot: Golem.de)
  • Das Baumenü ist sehr umfangreich geraten. (Bild: Kalypso Media/Screenshot: Golem.de)
  • Auch auf dem Wasser können wir bauen. (Bild: Kalypso Media)
  • Weltwunder verschönern das Inselreich - und locken Touristen an. (Bild: Kalypso Media)
  • Das Grafikmenü der PC-Version erlaubt vielfältige Einstellungen. (Bild: Kalypso Media/Screenshot: Golem.de)
Mit farblichen Overlays analysieren wir die Lage auf unseren Inseln. (Bild: Kalypso Media/Screenshot: Golem.de)

Das Programm bietet eine gute Sprachausgabe mit meist leicht karibischem Zungenschlag, im Hintergrund ist ein an Salsa und andere lateinamerikanische Musik erinnernder Soundtrack zu hören. Mikrotransaktionen gibt es nicht, im Multiplayermodus können bis zu 4 Teilnehmer antreten. Wir haben das nicht ausprobiert, aber sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich viele Spieler darüber ärgern, dass eine Speichermöglichkeit speziell für den Multiplayermodus erst mit einem der nächsten Updates nachgereicht wird. Die Kampagne ist auch im Offlinemodus von Steam spielbar. Von der USK hat Tropico 6 eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit

Uns muss El Presidente nicht mit konterrevolutionären Maßnahmen drohen, damit wir noch eine Mission in Tropico 6 starten. Das Aufbauspiel macht mit seiner Mischung aus anspruchsvoll simulierter Wirtschaft, politischen Elementen und Humor sehr viel Spaß. Vor allem gefallen uns die interessanten Aufgaben, die gekonnt ein Gefühl für die sich wiedersprechenden Interessen von Wirtschaft, Nachbarländern, dem Militär und unserem Schweizer Nummernkonto vermitteln.

Das alles funktioniert deshalb so gut, weil Tropico 6 im Kern ein gelungenes Aufbauspiel ist. Die Kreisläufe sind gut aufeinander abgestimmt und ebenso abwechslungsreich wie nachvollziehbar, die Suche nach Optimierungspotenzial ist schön herausfordernd. Das zeigt sich vor allem im Sandboxmodus, wenn die Politik keine so große Rolle spielt und wir einfach unseren ganz persönlichen karibischen Traumstaat schaffen - der dank der ordentlichen Grafik auch noch hübsch aussieht.

Problematisch finden wir die hohen Einstiegshürden für Serienneulinge, die lange für den sinnvollen Umgang mit der schieren Masse der Gebäudearten sowie den diktatorischen und diplomatischen Elementen brauchen. Wirklich gestört hat uns auf Dauer aber nur das Anlegen von Straßen und anderer Infrastruktur, das viel zu oft zu chaotischen und hässlichen Ecken in unserer Stadt führt. Davon abgesehen ist Tropico 6 ein klasse Programm geworden!

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 Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
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Lemo 09. Apr 2019

Winzig sind die Inseln nicht, man hat schon Platz.

Katharina... 08. Apr 2019

Vor allem stört mich an CSL und SimCity die eingestaubte Grafik. Irgendwann hat man auch...

Frittenjay 03. Apr 2019

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die .... Nicht er bekommt einen Anteil am...

Denker 03. Apr 2019

Passt irgendwie perfekt zur Türkei XD


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