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Trion Worlds: Publisher entwickelt End of Nations intern fertig

Das aus zahlreichen ehemaligen Entwicklern von Command & Conquer bestehende US-Entwicklerstudio Petroglyph steckt in Schwierigkeiten und entlässt rund 30 Mitarbeiter. Die Fertigstellung des Echtzeit-Strategie-MMOGs End of Nations übernimmt nun der Publisher.
/ Peter Steinlechner
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End of Nations (Bild: Trion Worlds)
End of Nations Bild: Trion Worlds

Mit dem ursprünglichen Command & Conquer hat das Echtzeit-Strategiespiel End of Nations(öffnet im neuen Fenster) zum einen viele Entwickler, zum anderen aber auch den Entwicklungsstandort Las Vegas gemein. Jetzt steckt das Studio Petroglyph(öffnet im neuen Fenster) offenbar in Schwierigkeiten: Rund 30 der Mitarbeiter haben ihren Job verloren. Das berichtet Eurogamer.net(öffnet im neuen Fenster) , das darauf durch die Twitter-Nachricht von einem der Designer(öffnet im neuen Fenster) aufmerksam geworden sind.

End of Nations – Trailer (Gamescom 2012)
End of Nations – Trailer (Gamescom 2012) (01:33)

Zwar gab es kürzlich – insbesondere nach der Verschiebung der offenen Betaphase – auch Zweifel in der Spielefachpresse, dass End of Nations überhaupt fertig wird. Dazu hat sich aber der Publisher Trion Worlds jetzt per Facebook(öffnet im neuen Fenster) zu Wort gemeldet: Man habe die restlichen Arbeiten selbst übernommen und an das hauseigene Studio in San Diego vergeben. Dabei soll es wohl auch einige Änderungen gegenüber der bisher nur im geschlossenen Betatest verfügbaren Version geben: Der Einstieg für neue Spieler soll einfacher werden, die Benutzerführung wird überarbeitet, und überhaupt soll das Programm insgesamt einen viel besser polierten Eindruck machen. Neue Termine nennt Trion Worlds nicht.

End of Nations soll klassische Echtzeitstrategie mit Schlachten bieten, in denen teils bis zu 56 Spieler mit- und gegeneinander antreten. Das Ganze spielt in der nahen Zukunft. Spieler können wahlweise mit der eher guten und freiheitsliebenden Liberation Front oder mit der machtbesessenen und hochgerüsteten Shadow Revolution antreten. Die Erde ist in mehr oder weniger große Zonen unterteilt, in denen die Kämpfe um die Macht ausgetragen werden. Die Basisinhalte sollen Free-to-Play sein, auch Einheiten und alle Karten sollen kein Geld kosten. Euros werden für Extras wie individuelle Logos und Fahnen fällig sowie für den beschleunigten Aufbau von Erfahrungspunkten.


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