Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Triggerhappy: Kamerafernauslöser für iOS und Android

Über die Finanzierungsplattform Kickstarter versuchen drei Entwickler, Geld für Hard- und Software zu erhalten, mit der zahlreiche Digitalkameras über iOS und Android ausgelöst werden können.
/ Andreas Donath
12 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Triggerhappy als Kamerafernauslöser für Android und iOS (Bild: Kickstarter)
Triggerhappy als Kamerafernauslöser für Android und iOS Bild: Kickstarter

Kevin Harrington(öffnet im neuen Fenster) , Luke Duffield und Brett Gottula wollen mit Triggerhappy ein Hard- und Softwarepaket entwickeln, mit dem zahlreiche Digitalkameras vom iPhone oder Android-Smartphones ausgelöst werden können.

Triggerhappy als Kamerafernauslöser für iOS und Android
Triggerhappy als Kamerafernauslöser für iOS und Android (03:59)

Das Paket besteht aus einem Kabel mit einem eingebauten Signalprozessor, das die Verbindung zwischen Smartphone und Kamera ermöglicht, sowie der App für das jeweilige mobile Betriebssystem.

Mit Hilfe der App kann aber nicht nur ein einzelnes Fotos gemacht werden. Ausgefeilte Funktionen wie eine zeitgesteuerte Intervallaufnahme von einer Sekunde bis hin zu 24 Stunden sind ebenso möglich wie Belichtungsreihen mit wechselnder Aufnahmezeit. Aus dem Bildmaterial können am Rechner HDR-Bilder errechnet werden.

Eine Gesichtserkennung, die ein Foto erzeugt, wenn eine Person im Bild erscheint, ist ebenso in der Entwicklung wie eine Anbindung der Beschleunigungssensoren der Handyhardware an den Auslösemechanismus. Mit zusätzlichen Sensoren für Licht und Ton sollen weitere externe Einflüsse als Auslösegrund erfasst werden.

Die Hardware wird in unterschiedlichen Ausführungen für verschiedene Kamerahersteller(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Sie unterstützt alle modernen Canon- und Nikon-DSLRs sowie diverse Sony-, Pentax-, Olympus- und Samsung-Modelle. Panasonic-Kameras werden nicht unterstützt.

Triggerhappy(öffnet im neuen Fenster) soll über Kickstarter 50 US-Dollar kosten und später für rund 70 US-Dollar verkauft werden. Die Entwickler benötigen 25.000 US-Dollar, haben bislang aber schon über 130.000 US-Dollar erhalten.


Relevante Themen