Tretroller: Bergung eines E-Scooters kostet um die 200 Euro

In Deutschland fliegen immer wieder elektrische Tretroller in Gebüsche oder schlimmer: in städtische Gewässer. Die Frage , wer für die Bergung verantwortlich ist und die Kosten übernimmt, beschäftigt Kommunen seit längerem. Der Anbieter Voi hat eigenen Angaben zufolge knapp 200 E-Scooter aus Gewässern geborgen, seit das Unternehmen in Deutschland aktiv ist.
Wie das Unternehmen Heise(öffnet im neuen Fenster) mitgeteilt hat, ist ein eigenes Team für die Bergungen verantwortlich. In einigen Städten kooperiere man auch mit örtlichen Initiativen. An allen Standorten, an denen Voi aktiv ist, führe das Unternehmen routinemäßig Kontrollsuchen nach Tretrollern in Gewässern durch.
Die Bergungskosten belaufen sich Voi zufolge auf um die 200 Euro pro Roller. Je nach Beschaffenheit des Gewässers können die Kosten aber auch höher liegen, da mitunter Spezialgerät für die Bergung notwendig ist.
Voi orientiert sich am GPS-Signal der Roller
Solange das in den Rollern eingebaute Ortungssystem funktioniere, könne Voi die Scooter leicht auffinden und bergen. Funktioniert das Ortungssystem nicht mehr, orientiere sich der Anbieter einfach an der letzten bekannten Position und sucht den Tretroller. Eigenen Angaben zufolge bleiben nur wenige E-Scooter unauffindbar.
Heise zufolge macht Voi unter allen befragten Anbietern die ausführlichsten Angaben zur Bergung von Tretrollern. Das Thema ist jüngst in Deutschland in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, weil ein nicht genannter Anbieter in Köln einen Kostenvoranschlag für die Bergung von Scootern im Rhein in Auftrag gegeben hatte.
Anschließend habe der Anbieter festgestellt, dass die Bergung der Roller zu kostspielig ist. Die Bergungsanfrage bezog sich auf 500 E-Scooter. Die Städte und Kommunen haben anschließend gefordert , dass Anbieter durch Vandalismus in Gewässer und Grünflächen entsorgte Roller beseitigen sollen. Durch die verbauten Akkus können die E-Scooter zur Umweltgefahr werden.



