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Trendnet-Switches: 2,5-GBit-Ports und Poe müssen nicht teuer sein

Trendnets neue Switches haben vergleichsweise schnelle Ethernetbuchsen und 10-GBit-Glasfaseranschlüsse. Auch andere Funktionen wie Poe, Link Aggregation und statische IP-Routen werden unterstützt - allerdings nur maximal 32.

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Die Trendnet-Switches verfügen über jeweils acht Ports.
Die Trendnet-Switches verfügen über jeweils acht Ports. (Bild: Trendnet)

Für kleine und mittelständische Unternehmen hat der Netzwerkhersteller Trendnet zwei Switches vorgestellt. Die Modelle TEG-30102WS und TPE-30102WS haben jeweils 8 RJ45-Buchsen mit 2,5 GBit/s Geschwindigkeit und zusätzlich zwei 10-GBit/s-SFP+-Ports für Glasfaserkabel. Das sind recht hohe Datenraten für einen Preis von angegebenen 630 US-Dollar. Der TPE-30102WS unterstützt zudem Power over Ethernet in der Plus-Spezifikation mit einem maximalen Leistungsbudget von 240 Watt, also 30 Watt pro Port - allerdings für 760 US-Dollar.

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Neben den schnellen Ethernet-Ports handelt es sich um recht gewöhnliche Modelle mit Funktionen, die heutzutage bei Managed Switches vorausgesetzt werden. Mit Quality of Service können Daten von bestimmten Quellen priorisiert werden. Der maximale angegebene Datendurchsatz beträgt 80 GBit pro Sekunde. Per Link Aggegation Control Protocol (LACP) können mehrere der Ports zu einem Trunk zusammengefügt werden, beispielsweise für über zwei Anschlüsse kombinierte 5 GBit/s statt 2,5 GBit/s. Auch VLANs etwa für kontrollierte Mulitcast-Domänen und IGMP-Snooping gehören dazu.

  • Trendnet TPE-30102WS (Bild: Trendnet)
  • Trendnet TPE-30102WS (Bild: Trendnet)
  • Trendnet TPE-30102WS (Bild: Trendnet)
Trendnet TPE-30102WS (Bild: Trendnet)

Eingeschränkte Routing-Fähigkeiten

Die Switches sind über eine webbasierte Konfigurationsoberfläche erreichbar. Darüber lassen sich sämtliche Einstellungen vornehmen. Admins können dort verschiedene MAC-Adressen sperren oder statische Routing-Tabellen eintragen - eine Funktion, die auf vielen OSI-Layer-3-Geräten aktiviert ist. Allerdings ist das hier nur für maximal 32 verschiedene vorgegebene Routen einstellbar, was die Switches nicht unbedingt für den Einsatz als Netwerkknotenpunkt geeignet macht. Dagegen spricht auch, dass sie keine redundanten Netzteile haben. Als Etagenverteiler könnten die Produkte schon eher herhalten, notfalls auch im 1.000- oder 100-Mbit/s-Betrieb.

Trendnet verkauft seine beiden Switches im Formfaktor von einer Höheneinheit und liefert die entsprechenden Halteklemmen gleich mit. Interessenten können sie beim Händler direkt kaufen. Allerdings vorerst nur in den USA.



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