Trekstor: Windows-Desktopbox im Mac-Mini-Format

Viele Kunden kennen den Hardware-Hersteller Trekstor für seine Produktpalette an Budget-Tablets. Das Unternehmen hat jetzt im Kontrast dazu einen kleinen Desktop-Computer mit dem Betriebssystem Windows 10 im Sortiment(öffnet im neuen Fenster) . Der MiniPC W3 ist eine kleine Box, die alle essenziellen Hardwarekomponenten für die tägliche Büroarbeit oder Videostreaming hat.








Unverkennbar ist der Designansatz des Gerätes, der offensichtlich an andere Mini-PCs wie etwa Apples Mac Mini oder den HP Elite Slice angelehnt ist. Genau wie diese ist nämlich auch das Trekstor-Produkt kein Desktop-PC im Midi-Tower, sondern mit 98 x 98 x 22.5 mm Abmessungen und 240 Gramm Gewicht sehr klein gehalten.
Schreiben ja, Multitasking nein
In dieses kleine Gehäuse steckt Trekstor einen Intel Atom-x5-Z8300-Prozessor mit vier Kernen, die maximal mit 1,84 GHz takten. Diese CPU findet etwa auch in dem von Golem.de getesteten PC Zotac Zbox PI221 Verwendung. Der passiv gekühlte Prozessor taktet in der Praxis meist mit 1,6 GHz und wird unter Last sehr warm. Die Leistung reicht für einfache Büroarbeiten ohne viel Multitasking aus.








Dem Computer stehen zwei GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Das mitgelieferte Windows 10 Home und eine Office-Software sollten damit gleichzeitig ausgeführt werden können. Die Kapazitäten reichen für viel mehr dann aber nicht mehr aus. Der interne Speicher von 32 GByte kann durch Micro-SD-Karten mit maximal 128 GByte Speicher erweitert werden.
Am Gehäuse des Minicomputers befinden sich diverse Anschlüsse. Dazu zählen ein USB-Typ-C-Anschluss, zwei Fullsize-USB-Buchsen, ein HDMI-Ausgang, eine 3,5-mm-Klinke und ein RJ-45-Anschluss für kabelgebundenes Netzwerk, allerdings nur mit 100Mbit/s Geschwindigkeit. Alternativ kann das Gerät drahtlos über WLAN oder Bluetooth kommunizieren.
Der Mini-PC W3 wird über den Trekstor-Shop oder bei Drittanbietern in Deutschland verkauft. Das Produkt kostet inklusive Windows-10-Home-Lizenz 200 Euro.



