Viele Projekte konzentrieren sich auf den Flugverkehr

Eine erste industrielle Anlage, bei der die Kombination von Wasserstoff aus Elektrolyse und Kohlendioxid als Rohstoff für eine Fischer-Tropsch-Synthese genutzt wird, wurde kürzlich im niedersächsischen Werlte in Betrieb genommen. Gebaut wurde sie von der Firma Atmosfair. Sie produziert etwa 370.000 Liter pro Jahr.

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Weiterhin gibt es mehrere kleine Pilotanlagen, die vielfach auch andere Technologievariationen austesten. So gibt es am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine kleine Pilotanlage, die mehrere Verfahrensschritte optimiert und zusammenfasst, eine etwas größere Anlage soll dieses Jahr in Betrieb gehen.

Ein Projekt in Spanien in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet die direkte Nutzung von Sonnenenergie ohne den Umweg über die Stromerzeugung. Ähnliches plant die Schweizer Firma Synhelion, die bald eine erste Produktionsanlage in Betrieb nehmen möchte.

Eine erste wirklich große Produktionsanlage könnte 2023 in Norwegen in Betrieb gehen. Dort plant ein Konsortium namens Norsk E-Fuel, zunächst 10 Millionen Liter pro Jahr herzustellen, ab 2025 sollen es 100 Millionen Liter werden.

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Auffällig ist dabei: Die meisten Firmen, die größere Produktionsanlagen planen oder bereits betreiben, konzentrieren sich auf Flugzeugkraftstoffe. Sie sind damit auf Linie des FDP-Verkehrsministers und vieler Experten, die diese Kraftstoffe eher nicht im Pkw-Bereich sehen - mit einer Ausnahme, dazu gleich mehr.

Dabei muss allerdings eine Sache bedacht werden: Die Fischer-Tropsch-Anlagen produzieren zunächst Rohöl, das in einem weiteren Schritt, dem sogenannten Hydrocracking, in die eigentlichen Kraftstoffe umgewandelt wird, also Benzin, Diesel oder Kerosin. Das findet üblicherweise in Ölraffinerien statt. Auch die Anlage von Atmosfair in Werlte betreibt das Hydrocracking nicht selbst, sondern liefert das Rohöl an eine nahegelegene Raffinerie.

Die Produkte dieses Prozesses können allerdings nicht nach Belieben gesteuert werden, es entsteht immer eine Mischung von verschiedenen Resultaten. Eine reine Kerosinproduktion ist damit nicht einfach möglich, es entstehen andere Produkte, für die es eine sinnvolle Verwertung braucht. Denkbar wäre, neben Kerosin Naphtha als Rohstoff für die chemische Industrie zu erzeugen, die mittelfristig ebenfalls auf nichtfossile Verfahren umgestellt werden muss.

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 Fischer-Tropsch-Anlagen für Kohle und ErdgasHaru Oni nutzt Methanolsynthese 
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senf.dazu 19. Jan 2022

Eigentlich nicht. Existierende Autos können weiter gefahren werden, erst der Ersatz wird...

x2k 19. Jan 2022

Ähhh nein! Aber glaub ruhig dran.

x2k 19. Jan 2022

Eine Raffinerie benötigt ungefähr ein jahr zur Planung Im Idealfall ein halbes zur...

Dwalinn 17. Jan 2022

Ja dann soll sie es halt machen. Wenn man verhindern will das Verbrenner irgendwann...



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