Abo
  • Services:
Anzeige
Künstlerische Darstellung der sieben Planeten um Trappist-1
Künstlerische Darstellung der sieben Planeten um Trappist-1 (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Die ganze Welt hilft mit

Es folgten weitere Beobachtungen mit einem Zwei-Meter-Teleskop in Indien, dem britischen 3,8-Meter-Teleskop UKIRT in Hawaii und dem acht Meter großen Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile. Damit wurden nicht nur die beiden Planeten bestätigt, sondern auch ein dritter Planet entdeckt, der alle vier Tage den Stern umkreist.

Anzeige

Die Planeten umkreisen den Stern in einem sehr kleinen Abstand vom Stern und voneinander. Es wäre möglich, von einem Planeten aus Details auf den benachbarten Planeten mit bloßem Auge zu sehen. Vom zweiten Planeten aus gesehen wäre der dritte Planet, in günstiger Stellung, etwa so groß wie unser Mond. Die inneren Planeten nähern sich sogar noch etwas weiter an.

Auch wenn Trappist-1 ein schwach leuchtender Stern ist, erreicht den innersten dieser Planeten etwa das Vierfache der Wärmestrahlung, wie sie die Erde von der Sonne erreicht. Er dürfte ähnlich heiß wie der Merkur sein. Auch der zweite Planet ist noch so nah an dem Stern, dass er die doppelte Wärmestrahlung wie die Erde erhält. Der dritte Planet, Trappist-1d, ist ebenfalls noch zu warm für flüssiges Wasser.

Ein ausgedientes Teleskop hilft mit

Aber Tappist-1 hat noch mehr Planeten. Bei deren Entdeckung, die selbst dem großen Acht-Meter-Teleskop der Eso entging, half im Februar und März 2016 das viel kleinere, 80-Zentimeter-Spitzer-Teleskop der Nasa. Dieses hat den großen Vorteil, nicht auf der Erde zu stehen, sondern ein Weltraumteleskop zu sein. Das Spitzer-Teleskop wurde eigentlich für Beobachtungen von Wärmestrahlung im fernen Infrarotbereich gebaut. Dazu mussten die Sensoren des Teleskops mit flüssigem Helium auf 4 Kelvin abgekühlt werden.

Der Vorrat an flüssigem Helium war im Jahr 2009 nach einer erfolgreichen Mission aufgebraucht. Seitdem liefern nur noch zwei von acht Kamerasensoren brauchbare Daten im nahen Infrarotbereich, mit einer Auflösung von 256 x 256 Pixeln. Für die Beobachtung von Sternbedeckungen ist das völlig ausreichend und mit dem Ende der eigentlichen Mission des Spitzer-Weltraumteleskops steht auch ausreichend Zeit dafür zur Verfügung. Auch Trappist-1 gehörte im Februar und März 2016 zu den Beobachtungszielen des ausgedienten Nasa-Teleskops, das zusammen mit Teleskopen auf der ganzen Welt das größte bekannte Planetensystem um einen fremden Stern nachwies.

 Trappist-1: Der Zwerg und die sieben PlanetenNoch vier Planeten und keine zweite Erde in Sicht 

eye home zur Startseite
freddypad 27. Feb 2017

Das würde etwas zu lange dauern, wenn man versuchen würde mittels klassischer...

plutoniumsulfat 24. Feb 2017

You don't say.

User_x 24. Feb 2017

...Frag mal die Mexikaner.

FlashBFE 24. Feb 2017

Guter Artikel. Der ganze Hintergrund und auch speziell die richtige Verwendung von...

DreiChinesenMit... 23. Feb 2017

Kann doch nicht so schwer sein grüne Männchen zu finden. Alle Länder geben mehr als eine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ SIT GmbH, Stuttgart
  2. Hornetsecurity GmbH, Hannover
  3. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Leipzig
  4. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. (-20%) 55,99€
  3. 28,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  2. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  3. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  4. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  5. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  6. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  7. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  8. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  9. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  10. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Preis für was?

    WonderGoal | 16:24

  2. Re: Itx gehäuse immer teurer?

    mgra | 16:24

  3. Re: Gutes Konzept... schrottiges OS, und dann 4000¤

    Kleba | 16:23

  4. Re: Akito Thunder 2 + Macbook

    WonderGoal | 16:18

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    hum4n0id3 | 16:17


  1. 10:10

  2. 09:59

  3. 09:00

  4. 18:58

  5. 18:20

  6. 17:59

  7. 17:44

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel