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Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.

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Artwork von Transport Fever 2
Artwork von Transport Fever 2 (Bild: Roger Sieber / games.ch)

Ist das der Sonderzug nach Pankow? Die Frage, die einst Udo Lindenberg trällerte, wird für uns am 2. Juli 2019 relevant: Wir stehen am Berliner Ostbahnhof und fragen uns, ob wir auf der richtigen Plattform sind. Um kurz nach 10 soll hier nämlich ein Sonderzug losfahren, unter anderem nach Pankow, aber dann auch noch ein paarmal rund um Berlin.

Inhalt:
  1. Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
  2. Kleine Brötchen und neue Abnehmer

Zweck der Aktion: Das Schweizer Studio Urban Games bietet Journalisten eine Vorschau auf die Transport- und Wirtschaftssimulation Transport Fever 2, die im vierten Quartal 2019 erscheinen soll. In einem historischen Zug der Dampflokfreunde Berlin e. V. werden wir sieben Stunden lang Schleifen um Berlin fahren - und an Laptops auf Speisewagentischen das Spiel ausprobieren können.

Transport Fever 2 ist der mittlerweile dritte Titel von Urban Games. Schon das Erstlingswerk Train Fever (2014) verkaufte sich rund 120.000-mal und erlaubte dem Schaffhausener Studio, weitere Entwickler einzustellen. Transport Fever (2016) war ambitionierter und mit 500.000 verkauften Exemplaren auch erfolgreicher.

Transport Fever 2 soll nun nahezu alle Aspekte des Vorgängers verbessern: mit neuen Story-Kampagnen, mehr Modellen, einem übersichtlicheren Interface und einem mächtigeren Editor. Wird Transport Fever 2 also das neue Aushängeschild eines Genres, das einst von Transport Tycoon begründet wurde?

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Beim Anspielen backen wir erstmal kleine Brötchen. Beziehungsweise lassen sie backen, um sie dann ins hungrige Berlin zu bringen. In der Rolle eines aufstrebenden Transportunternehmers ist es unsere Aufgabe, die Infrastruktur für Warenverkehr zu schaffen. Möglichst effizient - und am besten auch so planvoll, dass wir selbst in komplexen Strukturen den Überblick behalten.

Die erste Aufgabe ist da noch vergleichsweise einfach: Wir bauen eine Transporterlinie, die Korn zu einer Brotfabrik bringt, und eine weitere Linie, die das Brot dann gen Berlin transportiert. Um uns Lastwagen leisten zu können, nehmen wir einen Kredit auf.

Wenn wir nun die Bedürfnisse einer Stadt erfüllen, dann sind die Bewohner zufrieden und die Bevölkerung wächst, was wiederum die Nachfrage stärkt. Auf den Preis der Ware haben wir selbst keinen Einfluss - wir verdienen unser Geld damit, dass wir sie ans Ziel bringen. "Der Preis einer Ware ist pro Kilometer konstant", sagt Entwickler Lukas Frischknecht, der mit uns die Preview spielt. "Wenn der Transportweg länger ist, bekomme ich mehr Geld."

  • Sonderzug in der Dauerschleife: Urban Games hat sein Transport Fever 2 bei einer Bahnfahrt um Berlin präsentiert.  (Foto: Achim Fehrenbach)
  • Zocken im Zug: Anspiel-Session mit Entwickler Lukas Frischknecht von Urban Games (Foto: Achim Fehrenbach)
  • Studiochef Basil Weber (l.) präsentiert das neue Spiel. (Foto: Achim Fehrenbach)
Sonderzug in der Dauerschleife: Urban Games hat sein Transport Fever 2 bei einer Bahnfahrt um Berlin präsentiert. (Foto: Achim Fehrenbach)

Entscheidend ist, welche und wie viele Fahrzeuge man für den Transport einsetzt: Ein Hochgeschwindigkeitszug ergibt auf kurzen Strecken keinen Sinn - genauso wenig wie ein überdimensionierter Fuhrpark, bei dem jeder zweite Lastwagen leer bleibt.

Das Geld fließt erst, wenn die Ware oder die transportierte Person am Ziel eintrifft. Wobei das Ziel auch schon ein Zwischenglied der Transportkette sein kann. "Man muss nicht mehr - wie früher - die komplette Kette bis zum Schluss bauen", erläutert Lukas Frischknecht. Wer also Holz in eine Sägerei bringt, kann dort schon Geld scheffeln und muss nicht unbedingt noch die Möbel weitertransportieren. Wobei lange Lieferketten mit vielen Zwischenstationen natürlich die zentrale Herausforderung des Spiels sind.

Kommen wir aber zurück zu unseren kleineren Brötchen. Weil Berlin maximal 100 Einheiten pro Jahr verbraucht, wir aber derzeit 150 liefern, suchen wir einen weiteren Abnehmer. Mit Erfolg: Die Stadt Fahrtenfels benötigt 50 Einheiten pro Jahr, wir weisen also einen Teil unserer Fahrzeuge der neuen Linie zu.

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Kleine Brötchen und neue Abnehmer 
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superdachs 16. Jul 2019

Bei Transport Fever haben mich zwei Dinge massiv gestört. Zum einen der nahezu...

IsMaWurscht 11. Jul 2019

+1

IsMaWurscht 11. Jul 2019

Habe über 1100h TransportFever auf dem Buckel. Richtig Spaß hat es aber erst nach dem...

lester 10. Jul 2019

Also im Prinzip wie in der Realität, die Concorde war unter dem Strich ja auch nur ein...

flaaschwoscht 10. Jul 2019

Ich bin Fan von dem Genre und schau mir gerade Voxel Tycoon an. Das hat zwar einen ganz...


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