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Lkw-Steuerung:
Der ferngesteuerte Lastwagen

Noch steuern den automatisierten Lastwagen T-Pod Entwickler, die Lkw-Fahren gelernt haben. Jetzt wird erstmals der umgekehrte Fall getestet - um das System kommerziell zu machen.
/ Werner Pluta
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Autonomer Elektro-Lkw T-Pod im Einsatz: Der Mensch muss eingreifen, wenn das Robo-Lkw Regeln brechen soll. (Bild: Einride)
Autonomer Elektro-Lkw T-Pod im Einsatz: Der Mensch muss eingreifen, wenn das Robo-Lkw Regeln brechen soll. Bild: Einride

Büro statt Autobahn, Bildschirme statt Windschutzscheibe: Das schwedische Unternehmen Einride hat die Stelle eines Fernfahrers ausgeschrieben, der aber nirgends hinfährt. Vielmehr soll er die automatisiert fahrenden Lkw von einem Kontrollzentrum aus überwachen und steuern(öffnet im neuen Fenster) . Es sei die erste Stellenausschreibung dieser Art, schreibt das Unternehmen.

Seit Mai vergangenen Jahres fährt ein von Einride entwickelter Lkw in Jönköping in der südschwedischen Provinz Småland für das deutsche Logistikunternehmen DB Schenker. "Wir bewegen Güter zwischen einem Lager und einem Terminal in einem der Werke von DB Schenker in Schweden" , erklärt Pär Degerman, Technikchef bei Einride, Golem.de. "Die Waren kommen in das Lager und werden dort gelagert. Wenn sie dann zum Endkunden transportiert werden, müssen sie zum Terminal gebracht werden, wo sie von einem herkömmlichen Fahrzeug abgeholt werden."

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