Abo
  • Services:
Anzeige
Inbox schreibt Google auf für iOS und das Web zum Teil in Java.
Inbox schreibt Google auf für iOS und das Web zum Teil in Java. (Bild: Google)

Transpiler: Googles Inbox zu zwei Dritteln plattformübergreifender Code

Inbox schreibt Google auf für iOS und das Web zum Teil in Java.
Inbox schreibt Google auf für iOS und das Web zum Teil in Java. (Bild: Google)

Um native iOS- und Android-Apps sowie die Web-App für Inbox möglichst gemeinsam weiter zu entwickeln, setzt Google auf Transpiler, die Java in Javascript und Objective-C übersetzen.

Anzeige

Ungefähr zwei Drittel des Client-Codes von Googles neuem E-Mail-Dienst Inbox werden plattformübergreifend genutzt. Das ist insofern ungewöhnlich, da für Android in Java, für iOS in Objective-C und für das Web in Javascript programmiert wird. Dennoch ist eine weitgehend einheitliche Code-Pflege möglich. Google nutzt dafür Transpiler und das Konzept Model View Controller (MVC) zur Strukturierung.

Letzteres erlaubt den Entwicklern eine klare Trennung der darzustellenden Daten sowie der Anwendungslogik von der plattformspezifischen Oberfläche, für die unter anderem das Android SDK, UIKit für iOS sowie CSS für die Web-Anwendung genutzt werden. Die Logik und die Datenmodelle werden in Java geschrieben, was so unter Android direkt weiter verwendet werden kann.

Programmiersprachen ineinander übersetzen

Für iOS und die Web-Anwendung verwendet Google zwei selbst entwickelte Transpiler. Mit J2ObjC wird aus den Java-Quellen Objective-C-Code erzeugt, das Google Web Toolkit (GWT) erstellt entsprechend Javascript, das im Browser ausgeführt werden kann. Dadurch spart sich Google eigenen Angaben zufolge einen erheblichen Mehraufwand ein. Immerhin müssten Dinge wie die Netzwerkverwaltung, das Zwischenspeichern von Objekten oder die Unterstützung für Veränderungen an der Nutzerverwaltung für alle drei Clients korrekt implementiert werden und ständig aktualisiert werden.

Etwas problematisch wird diese Herangehensweise bei der Speicherverwaltung, da Java einen Garbage Collector (GC) nutzt, Objective-C hingegen eine Referenzzählung. J2ObjC verfolgt dabei den Ansatz, dass Speicherbereiche für Objekte, die normalerweise von GC aufgeräumt würden, freigegeben werden, wenn ein Autorelease-Pool leerläuft. Außerdem müssen Zyklen in dem Programmablauf aufgebrochen werden können, weshalb in dem Java-Code bereits schwache Referenzen annotiert werden. Diese werden wiederum vom Transpiler so übersetzt, dass die korrespondierenden Eigenschaften mit dem Zusatz __weak versehen werden.

Dank dieser Vorgehensweise habe man es geschafft, ein Produkt für drei Plattformen mit den gleichen Funktionen und vor allem termingerecht zu veröffentlichen, erklärt Google.


eye home zur Startseite
foxylion 26. Nov 2014

Weil Business-Logik auch so toll Bibliotheken des Zielsystems nutzen kann. Das enzige...

mxcd 25. Nov 2014

Das sähe ich dann als zutreffend an, wenn Google gleich eine entsprechende Webanwendung...

tomate.salat.inc 25. Nov 2014

Hatte ich auch erst vermutet, aber nach nochmaligem Lesen glaube ich, er meinte schon...

Nein! 25. Nov 2014

Hast mich neugierig gemacht. Teil deine Theorie.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Teradata über ACADEMIC WORK, München
  3. Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, Stuttgart
  4. Deutsche Telekom AG, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Bastille Day, Sicario, Leon der Profi)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  2. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  3. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017

  4. Sony

    20 Millionen Playstation im Geschäftsjahr verkauft

  5. Razer Lancehead

    Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  6. TV

    SD-Abschaltung kommt auch bei Satellitenfernsehen

  7. ZBook G4

    HP stellt Grafiker-Workstations für unterwegs vor

  8. Messenger Lite

    Facebook bringt abgespeckte Messenger-App nach Deutschland

  9. Intel

    Edison-Module und Arduino-Board werden eingestellt

  10. Linux-Distribution

    Debian 9 verzichtet auf Secure-Boot-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
DLR-Projekt Eden ISS: Das Paradies ist ein Container
DLR-Projekt Eden ISS
Das Paradies ist ein Container
  1. Weltraumschrott "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen"
  2. Transport Der Güterzug der Zukunft ist ein schneller Roboter
  3. "Die Astronautin" Ich habe heute leider keinen Flug ins All für dich

Radeon RX 580 und RX 570 im Test: AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
Radeon RX 580 und RX 570 im Test
AMDs Grafikkarten sind schneller und sparsamer
  1. Grafikkarte Manche Radeon RX 400 lassen sich zu Radeon RX 500 flashen
  2. Radeon Pro Duo AMD bringt Profi-Grafikkarte mit zwei Polaris-Chips
  3. Grafikkarten AMD bringt vier neue alte Radeons für Komplett-PCs

Miniatur Wunderland: Schiffe versenken die schönsten Pläne
Miniatur Wunderland
Schiffe versenken die schönsten Pläne
  1. Transport Üo, der fahrbare Ball
  2. Transport Sea Bubbles testet foilendes Elektroboot
  3. Verkehr Eine Ampel mit Kamera und Gesichtserkennung

  1. Re: warum _genau_ gehen nicht mehere qualitäten?

    nille02 | 07:26

  2. Re: Langsam wirds lächerlich mit den immer...

    Johnny Cache | 07:25

  3. Re: an alle Debian Mitarbeiter ...

    ArcherV | 07:24

  4. Re: War überfällig

    elcravo | 07:14

  5. Re: Nach Abschaltung kostenfrei?

    ve2000 | 07:12


  1. 18:05

  2. 17:30

  3. 17:08

  4. 16:51

  5. 16:31

  6. 16:10

  7. 16:00

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel