Transparent: Ericsson verwandelt Fenster in Mobilfunkantennen

Ericsson hat eine transparente Mobilfunkantenne und Solarzellen in eine Klebefolie gesteckt. Fenster werden so zu Antennen, was die Indoor-Versorgung mit mobilem Internet verbessern soll.

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Vorführung des Konzepts "Window of Opportunity"
Vorführung des Konzepts "Window of Opportunity" (Bild: Ericsson)

Auf dem Mobile World Congress, der vom 25. bis zum 28. Februar 2013 in Barcelona stattfindet, stellt Ericsson das Konzept "Window of Opportunity" vor. Wie der schwedische Mobilfunkausrüster am 22. Februar 2013 bekanntgab, werden dabei Gebäudefenster als Antennen genutzt, um die Breitbandversorgung in Städten zu verbessern.

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Windows of Opportunity beklebt Fenster von Gebäuden oder öffentlichen Verkehrsmitteln mit transparenten Folien, um sie als Antennen nutzen zu können. "Eine sehr geringe Sendeleistung würde dann bereits ausreichen, um die Netzreichweite, insbesondere innerhalb der Gebäude, deutlich zu verbessern", erklärte das Unternehmen. Durch die zusätzliche Integration transparenter Solarzellen könnten die Fenster eine eigene Stromversorgung erhalten. Auch integrierte Alarmfunktionen wären möglich: So könnte etwa der Bruch einer Scheibe zum Auslösen einer automatisierten Alarmmeldung führen.

Ericsson ist auch an dem Metis-Projekt der Europäischen Union beteiligt. Die dabei entwickelte Mobilfunktechnologie der 5. Generation werde dabei helfen, weltweit bis zu 50 Milliarden Endgeräte zu vernetzen und bis zu tausendmal höhere Datenvolumina als heute zu bewältigen.

Metis will den neuen Mobilfunkstandard bis 2020 entwickeln. Professor Armin Dekorsy vom Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen (TZI), der an Metis beteiligt ist, erklärte Golem.de: "Die primären Herausforderungen von 5 G ist nicht die Erhöhung der Datenübertragungsrate. Vielmehr muss 5G Technologie bereitstellen, um das zum Beispiel durch Social Media zu erwartende Datenvolumen handzuhaben, das gegenüber heute etwa um den Faktor 1.000 steigen wird." Weitere Herausforderungen seien, eine effiziente Anbindung und Verwaltung von 50 Milliarden Maschinen und die sehr große Anzahl unterschiedlichster Anwendungen und Services "zu bedienen."

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