Abo
  • Services:
Anzeige
Microsoft Transparency Center in Brüssel
Microsoft Transparency Center in Brüssel (Bild: Microsoft)

Transparency Center: Microsoft will zeigen, "dass es keine Hintertüren gibt"

Microsoft Transparency Center in Brüssel
Microsoft Transparency Center in Brüssel (Bild: Microsoft)

Microsoft hat heute sein erstes Transparency Center außerhalb der USA gestartet. Damit reagiert der US-Konzern ausdrücklich auf die NSA-Enthüllungen.

Anzeige

Microsoft hat heute in Brüssel sein erstes europäisches Transparency Center eröffnet. Das gab Microsoft Deutschland am 3. Juni 2015 bekannt. Konzernsprecherin Astrid Aupperle sagte: "Dieses soll Regierungskunden ermöglichen, unseren Quellcode zu überprüfen, sich seiner Integrität zu versichern und sich davon zu überzeugen, dass es keine Hintertüren gibt. Dieses Versprechen lösen wir heute ein."

Im "Zuge der NSA-Affäre" habe Microsoft verschiedene zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Kundendaten und für mehr Transparenz ergriffen, erklärte Aupperle. Vor rund einem Jahr eröffnete Microsoft bereits sein erstes Transparency Center am Hauptsitz in Redmond. Weitere Einrichtungen in dem Bereich sollten folgen.

Jan Neutze, der Director Cybersecurity Policy für Microsoft EMEA (Europe, Middle East, Africa), schreibt in einem Beitrag für Politico.eu, das Zentrum in Brüssel sei ein Meilenstein in dem Sicherheitsprogramm, das Microsoft speziell zur Vertrauensbildung für Regierungen aufgesetzt habe. Das Zentrum gebe Regierungen in einem geschützten Umfeld einen wertvollen Zugang zu Sicherheitsinformationen.

Microsoft startete sein Government Security Program (GSP) im Jahr 2003. Es richtet sich an nationale Regierungen und internationale Organisationen. Auch hier werde die Möglichkeit geboten, die Sicherheit von Microsoft-Produkten und Dienstleistungen zu prüfen und technische Informationen zu diesen Services zu erhalten.

2013 hatte Microsoft einen Bericht über eine Warnung zu Trusted Computing in Windows 8, der sich auf Regierungskreise stützte, mit einer einstweiligen Verfügung unterbunden. Der Bericht war am 20. August 2013 bei Zeit Online erschienen. Es sei sachlich falsch, dass die Bundesregierung vor Windows 8 warnt, sagte ein Microsoft-Sprecher. Es ging um eine Kombination der Software mit einem Hardware-Bestandteil, dem Trusted Plattform Module (TPM).

US-Technologie-Unternehmen wie Microsoft melden den US-Geheimdiensten Sicherheitslücken ihrer Produkte, bevor sie öffentlich davor warnen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am 15. Juni 2013. Diesen Wissensvorsprung können die US-Behörden nutzen, um in Netzwerke und Computer einzudringen, bevor es ein Sicherheitsupdate durch den Anbieter gibt. Microsoft-Sprecher Frank Shaw sagte Bloomberg, der Konzern wolle der US-Regierung einen Vorsprung für die Risikoabschätzung und eigene Schutzmaßnahmen geben.


eye home zur Startseite
IchBIN 23. Jun 2015

Für Trivialitäten sicher nicht. Aber wenn die NSA eine politische Institution eines...

airstryke1337 13. Jun 2015

edit: ich halt erstmal mein maul

OdinX 04. Jun 2015

Unter der Annahme, dass der Compiler nicht kompromittiert ist, kann die Prüfsumme...

pythoneer 04. Jun 2015

Kein Problem :)

phre4k 04. Jun 2015

nein, ein Auditor, den ich bezahle. und jetzt? seine akademische Historie und ein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Debeka Kranken- und Lebensversicherungsverein a. G., Koblenz
  2. Ametras rentconcept GmbH, Ravensburg, Ettlingen (Home-Office möglich)
  3. Debeka-Gruppe, Koblenz
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. 2 Guns, Bad Boys 2, Captain Phillips, Chappie, Christine)
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       


  1. Frontier Development

    Weltraumspiel Elite Dangerous für PS4 erhältlich

  2. Petya-Ransomware

    Maersk, Rosneft und die Ukraine mit Ransomware angegriffen

  3. Nach Einigung

    Bündnis hält Facebook-Gesetz weiterhin für gefährlich

  4. SNES Classic Mini

    Nintendo produziert zweite Retrokonsole in höherer Stückzahl

  5. 5 GHz

    T-Mobile startet LTE-U im WLAN-Spektrum mehrerer US-Städte

  6. Dirt 4 im Test

    Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister

  7. Ende der Störerhaftung

    Koalition ersetzt Abmahnkosten durch Netzsperren

  8. NNabla

    Sony gibt Deep-Learning-Bibliothek frei

  9. Mobilfunk

    Deutsche Telekom betreibt noch 9.000 Richtfunkstrecken

  10. Global Internet Forum

    Social-Media-Verbund gegen Terrorpropaganda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Five im Test: Der Oneplus-Nimbus verblasst - ein bisschen
Oneplus Five im Test
Der Oneplus-Nimbus verblasst - ein bisschen
  1. Smartphone Der Verkauf des Oneplus Five beginnt

Monster Hunter World angespielt: Dicke Dinosauriertränen in 4K
Monster Hunter World angespielt
Dicke Dinosauriertränen in 4K
  1. Shawn Layden im Interview Sony setzt auf echte PS 5 statt auf Konsolenevolution
  2. Square Enix Die stürmischen Ereignisse vor Life is Strange
  3. Spider-Man Superheld mit Alltagssorgen

Risk: Kein normaler Mensch
Risk
Kein normaler Mensch

  1. Re: Vergleich zur X Serie

    Liriel | 00:31

  2. Re: Crossplay?

    Liriel | 00:28

  3. Was man alles "Mesh" nennt....

    d.walter | 00:22

  4. Re: quatsch...die interfaces sind schon da!

    tomtomgo84 | 00:16

  5. Re: Egal was AMD für marketingtricks aufbietet...

    Unix_Linux | 00:16


  1. 17:35

  2. 17:01

  3. 16:44

  4. 16:11

  5. 15:16

  6. 14:31

  7. 14:20

  8. 13:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel