• IT-Karriere:
  • Services:

Transient Electronics: Darpa will Spionagehardware mit Selbstzerstörung

Spionieren ohne Spuren - das plant die Darpa: Sie lässt elektronische Ausrüstung entwickeln, die sich mit der Zeit auflöst oder sich auf ein Signal hin zerstört.

Artikel veröffentlicht am ,
Projekt Vapr: Zerstörung auf Signal oder durch Umweltfaktoren
Projekt Vapr: Zerstörung auf Signal oder durch Umweltfaktoren (Bild: Darpa)

Lauschen und beobachten, ohne selbst vor Ort sein zu müssen, ist praktisch - nicht umsonst will die US-Armee Afghanistan mit einem Netz aus als Steinen getarnten Sensoren überziehen. Werden solche Sensoren aber gefunden, beweisen sie nicht nur die Spionage, der Gegner kann sie auch für seine Zwecke einsetzen. Das will die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) künftig verhindern: mit Spionageausrüstung, die sich nach Gebrauch auflöst.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth

Elektronische Geräte und Sensoren seien für militärische Operationen unerlässlich geworden, aber es sei "praktisch unmöglich, jedes Gerät wieder aufzustöbern und zu bergen", schreibt die Darpa in der Ankündigung und fragt: "Was, wenn diese elektronischen Geräte einfach verschwänden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?". Dieser Grundidee folgt das Programm Vanishing Programmable Resources (Vapr), das die Wissenschaftsagentur des US-Verteidigungsministeriums eingerichtet hat.

Implantate aus Seide

Die Idee ist nicht grundsätzlich neu: Transient Electronics, vergängliche Elektronik, heißen solche Sensoren. John Rogers von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign will sie in der Medizin einsetzen: Sie sollen Patienten implantiert werden, beispielsweise um Infektionen nach einer Operation zu verhindern, und sich mit der Zeit auflösen. Substrat ist Seide, als Leitermaterial soll Magnesium eingesetzt werden.

Sensoren, die in der freien Natur ausgebracht werden, müssen robuster sein als Implantate. Sie müssten so stabil sein wie handelsübliche Elektronikkomponenten, die beinahe unbegrenzt haltbar seien, erklärt Alicia Jackson, Leiterin des Programms. Aber eben nur beinahe unbegrenzt.

Signal zur Selbstzerstörung

"Die Darpa sucht nach einer Möglichkeit, elektronische Komponenten zu bauen, die genauso lange halten, wie sie gebraucht werden", erläutert Jackson. "Die Zerstörung solcher Geräte könnte durch ein Signal ausgelöst werden, das vom Stab ausgesandt wird, oder durch alle möglichen Umweltfaktoren wie die Temperatur."

Am 14. Februar 2013 will die Darpa eine Konferenz, Proposer's Day genannt, abhalten. Dort wird die Agentur Interessenten das Projekt und seine Ziele vorstellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

1st1 30. Jan 2013

Komisch, ich habe letztes Jahr bei einem Kunden einen 12 Jahre alten Acer Server...

1st1 30. Jan 2013

In meinem Spionagestein ist drin: 1x Spionageelektronik mit Betriebspannung 5V oder...

AuchDabei 30. Jan 2013

Geräte, so designed, dass sie nur etwa einen Tag länger als die Grantiezeit halten sind...

Quantium40 29. Jan 2013

Menschen als Spione funktionieren nicht mehr so gut, weil durch die Verbreitung...

inb4 29. Jan 2013

re > fixed it.


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  2. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+
  3. Galaxy Z Flip Samsung stellt faltbares Smartphone im Folder-Design vor

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /