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Transformer 3 Pro ausprobiert: Asus' Surface dockt bei Spielern an

Ifa 2016
Im Grunde ist das Asus Transformer 3 Pro ein Surface -Klon mit etwas aktualisierter Hardware – interessant wird das Tablet durch das Gaming-Dock mit Nvidias GTX 1080. Erstmals wird es ein Convertible geben, das auch für Spieler ansprechend sein könnte.
/ Sebastian Wochnik
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Das Asus Transformer 3 Pro mit Stift und Gaming-Dock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Asus Transformer 3 Pro mit Stift und Gaming-Dock Bild: Martin Wolf/Golem.de

Auf der IFA hat Asus Details zum neuen Transformer 3 Pro genannt, das erstmals auf der Computex in Taiwan gezeigt wurde. Der Hersteller stellte auch ein zum Gerät passendes Gaming-Dock vor, das sogar eine GTX 1080 aufnimmt. Aktuelle Spiele in hohen Grafikeinstellungen sollen mit stabilen Framerates auf dem Transformer laufen können.

Asus Transformer 3 Pro – Hands on
Asus Transformer 3 Pro – Hands on (01:06)

Das Design des Convertibles entspricht in etwa dem des aktuellen Surface Pro 4: Ein stufenlos verstellbarer Standfuß und Lüftungsschlitze am Rand sind ebenso vorhanden wie eine abnehm- und anwinkelbare Tastatur. Diese empfanden wir im kurzen Test ein wenig angenehmer als die des Microsoft-Tablets. Und auch das Touchpad gefiel.

Das Display ist mit 12,6 Zoll etwas größer als beim Surface und löst mit 2.880 x 1.920 Pixeln auf, außerdem wirkte es im kurzen Test recht hell. Als Prozessor kommen aktuelle Kaby-Lake-Modelle bis hin zum Core i7-7500U zum Einsatz. Und dank diesem soll mit dem Tablet zusammen mit dem Gaming-Dock auch gespielt werden können.

Über Thunderbolt angebunden

Das Gaming-Dock wird per USB-Typ-C mit dem Transformer 3 Pro verbunden, zur Datenübertragung wird das Thunderbolt-3-Protokoll verwendet. Da in diesem Modus die iGPU des Prozessors ausgeschaltet wird, sollte die CPU die vollen 7,5 Watt TDP ausreizen können und die beiden Kerne – solange die Kühlung ausreicht – dauerhaft mit 3,x GHz takten. Die Leistung sollte damit einem Desktop-Core-i3 entsprechen.

Bisher konnte Asus nur ein Mockup des Docks zeigen, eine funktionsfähige Variante stand leider nicht zur Verfügung.

Der Arbeitsspeicher der Tablet-Einheit wird bis zu 32 GByte groß sein, die eingebaute SSD je nach Variante eine Kapazität von bis zu 1 TByte haben. Neben dem USB-Typ-C-Anschluss werden außerdem ein HDMI-Ausgang und ein USB-Typ-A-Port vorhanden sein. Die Frontkamera mit 2 Megapixeln wird Windows Hello unterstützen, die Rückkamera mit 13 Megapixeln auflösen.

Zur Verfügbarkeit machte Asus keine Angaben. Das Tablet soll ab 1.200 Euro kosten, ein Preis für das Gaming-Dock steht noch nicht fest.


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