Transformation: BMW will 6.000 neue Stellen wegen E-Autos schaffen

BMW will die Belegschaft 2022 um bis zu 5 Prozent aufstocken, weil die Elektroautos des Unternehmens sich so gut verkaufen.

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Der BMW i4 scheint bei den Käufern gut anzukommen.
Der BMW i4 scheint bei den Käufern gut anzukommen. (Bild: BMW)

BMW-Vorstandschef Oliver Zipse teilte in einem Gespräch mit dem Münchner Merkur mit, dass sein Unternehmen nächstes Jahr bis zu 6.000 zusätzliche Stellen schaffen wird. Das Unternehmen sei auf einem guten Weg durch die Transformation und erwartet ein weiteres Absatzwachstum.

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Die Neueinstellungen werden wegen der nach Darstellung des Managers hohen Nachfrage nach den E-Autos von BMW notwendig. Der i4 sei auf Monate ausverkauft. Genauso verhalte es sich beim iX, teilte Zipse mit. Auch für den im kommenden Jahr erscheinenden elektrischen 7er erwartet Zipse eine hohe Nachfrage. BMW bestätigte Anfang Dezember 2021 einen Bericht der Wirtschaftswoche. Demnach beträgt die Wartezeit für einen bestellten i4 derzeit neun Monate und könnte schon in Kürze auf ein Jahr steigen. Deshalb wolle BMW im ersten Quartal Samstagsschichten in München einführen. Die Produktion des großen Coupés ist Ende Oktober angelaufen und damit etwas früher als ursprünglich geplant.

Ladeinfrastruktur hinkt dem Wachstum bei E-Autos hinterher

Zipse bemängelt die geringe Anzahl von Ladesäulen. Die Zahl der Elektroautos wachse etwa fünfmal so schnell in Europa wie die Ladeinfrastruktur. Der Manager fordert, die CO2-Ziele mit verbindlichen Zielen für die Ladeinfrastruktur zu verbinden.

Am 1. November waren in Deutschland 25.376 öffentlich zugängliche Ladeeinrichtungen mit 49.207 Ladepunkten verfügbar. Diese Zahlen stammten von der Bundesnetzagentur, heißt es in der Antwort von Staatssekretär Ulrich Nußbaum (PDF, Seite 13). Die reale Zahl dürfte höher sein, da "Normalladepunkte, mit Inbetriebnahme vor dem 17. März 2016, sowie Ladepunkte mit bis zu 3,7 Kilowatt Ladeleistung" gemäß Ladesäulenverordnung nicht erfasst seien.

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